Christus am Ölberge
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Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Christus am Ölberge
Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester
Auf dem Programm des Eröffnungskonzertes zum sechzehnten OsterKlang-Festival steht Ludwig van Beethovens einziges Oratorium Christus am Ölberge, das er anlässlich seiner Ernennung zum Hauskomponisten des Theater an der Wien komponierte. Da aufgrund der Fastenzeit die Aufführung von Opern damals verboten war, wählte er die Gattung Oratorium für dieses Ereignis. Gemeinsam mit der zweiten Symphonie gelangte das Werk bei der von Beethoven veranstalteten Akademie am 5. April 1803 im Theater an der Wien erstmals zur Aufführung.
Das Oratorium entstand „in 14 Tagen zwischen allem möglichen Tumult und anderen unangenehmen ängstigenden
Lebensereignissen“, schrieb der Komponist an seinen Verlag Breitkopf & Härtel. Für das Libretto wählte Franz Xaver Huber einen szenenartig aufgebauten Ausschnitt aus dem Passionsgeschehen, der die Verlassenheit Jesu im Garten Gethsemane und seine Gefangennahme schildert.



