Hauptsponsor Theater an der Wien
Agrana Online

Opern-Videos auf YouTube

YouTube Screenshot

Die Abos für 2014/15 sind da!

Sparen Sie 20% für Abos und Zyklen!

Zu den Abos und Zyklen

Goran Bregović

Goran Bregović präsentiert: Margot, Memoirs of an Unhappy Queen

Besetzung

Schauspieler Rolle
Gesang, Gitarre Goran Bregović
Perkussion, Gesang Alen Aemovic
Schauspiel Swintha Gersthofer
Orchester Wedding & Funeral Brass Band
Chor Belgrade Sextet of Male Voices
Orchester String Quintet
Orchester Wedding and Funeral Band
  1. 26.02.2012
  2. 19:30

Goran Bregović

Gesang, Gitarre

Das Schaffen von Goran Bregovic, einem der prägendsten und etabliertesten Musiker der Musik am Balkan ist stark von der Geschichte des Menschen Goran Bregovic geprägt, welcher es gewagt hat, seinen Traum in der Nachkriegszeit seiner Heimat, dem ehemaligen Jugoslawien, zu leben. Seine Musik verbindet die Suche nach der expressiven Identitätssuche der frühen Industrialisierung, unabhängigen politischen Entwicklung und dem spirituellen Freiraum, indem sie progressiven Rock mit mythologischem Gedankengut des Landes verwebt. Von 1974 bis 1989 erdachte und kreierte er den einzigartigen Sympho-Rock im ehemaligen Yugoslawien inmitten von sozialistischem Kitsch und dem Zerfall des politischen Systems. Hierbei nahm er die russisch- germanisch beeinflusste Legende der Bergnymphen in der klassischen Musik zur Hand, welche er mit Britischer Rock Ikonografie verband und so eine neue Musikrichtung schuf.
Ein Ort war für solche Ideen und Umsetzungen essentiell: Sarajevo, wo er geboren wurde.
Diese Stadt zeichnete eine pluralistische Gesellschaft und die Möglichkeit, dass Brecht, Bartok und Kusturica nebeneinander existieren konnten aus. Nach dem Zerfall von Yugoslawien zog es Goran Bregovic nach Paris und Belgrad. Dort verfolgte er seine Arbeit weiter und komponierte für Film, große Ensembles im idiomatischen Stil der ethnischen Musik aus Mazedonien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Slowenien und brachte auf diese Art und Weise die Stimme eines Unikats, eines virtuellen Landes auf die Weltbühne. Am Theater an der Wien war er zuletzt 2010 zu erleben.