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Des rêves et des pleurs

Programm

Gründonnerstag, 5. April 2012
19:30 bis ca. 20:45 Uhr
(keine Pause)

Minoritenkirche

  1. 05.04.2012
  2. 19:30

Des rêves et des pleurs

Die Viola da gamba in der Zeit von Marin Marais und Monsieur de Sainte-Colombe in fünf Kapiteln

mit Werken von Karl Friedrich Abel, Johann Sebastian Bach, Monsieur De Machy, Marin Marais, Monsieur de Sainte-Colombe, Monsieur de Sainte-Colombe le fils und Jon Schenck


Vom 15. bis ins 18. Jahrhundert war die Viola da gamba, einst in Spanien entwickelt, ein in der Kammermusik wie auch im großen Orchester zentrales Instrument, für das viele Kompositionen entstanden. Jordi Savall, 1941 in Katalonien geboren, ist der Wiederentdecker und gleichzeitig der wichtigste Virtuose der Viola da gamba im 20. und 21. Jahrhundert. In seinem Programm für den OsterKlang 2012 präsentiert er Kompositionen für dieses Instrument, die auf dem Höhepunkt der Gambenkunst in der zweiten Hälfte des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden sind.

Der Musiktheoretiker Jean Rousseau schrieb 1687: „Die Gambe ist ein Instrument, wo die Melodie über die Harmonie zu dominieren hat, da ihr Geist in der Zartheit ihres Gesangs ruht…“ Die Synthese zwischen der Melodie und einer unterstützenden Harmoniebegleitung wird endgültig von den Meistern dieser Zeit erreicht: Der Reiz der Gambe erfährt die reinste Ausprägung in den Werken von Marin Marais, Monsieur de Sainte-Colombe und Johann Sebastian Bach.