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Martin Haselböck

Matthäus-Passion

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Martin Haselböck
Orchester Wiener Akademie
Evangelist | Tenor Tilman Lichdi
Sopran Sophie Junker | Agnes Scheibelreiter
Alt Carlos Mena, Ida Aldrian
Tenor James Oxley, Jan Petryka
Jesus | Bass Marcus Niedermeyr
Bass José Antonio López
  1. 06.04.2012
  2. 18:00

Wiener Akademie

Orchester

Die Wiener Akademie wurde 1985 von Martin Haselböck gegründet. Der Name des Originalklangorchesters steht international für lebendige Interpretation, Virtuosität und Musikantentum mit speziell "österreichischer Note". Innerhalb einer stilistischen Bandbreite von Barock bis Frühromantik galt das Augenmerk von Beginn an neben den großen Meisterwerken auch wiederzuentdeckenden Raritäten und musikalischen Kostbarkeiten (z.B. "La Deposizione dalla Croce" von J.J. Fux, "Il Gedeone" von N. Porpora, "Freimaurermusiken" von W.A. Mozart).

Seit 1991 gestaltet die Wiener Akademie einen eigenen Konzertzyklus im Wiener Musikverein. Das Ensemble ist regelmäßig Gast bei international renommierten Festspielen und Konzertreihen, wie z.B. Kissinger Sommer, Osterklang, Haydnfestspiele Eisenstadt, Lisztfestival Raiding, Mozartfest Augsburg, Prager Frühling, Schleswig-Holstein-Festival, Wiener Festwochen, Carinthischer Sommer, Händel-Festspiele Halle, Mozartwochen Salzburg, Rheingau Musikfestival, den Beethovenfestivals Bonn und Krakau und trat in den wichtigsten Konzertsälen Europas und der ganzen Welt auf (New York, Tokyo, Concertgebouw Amsterdam, Frankfurt, Barcelona, Izumi Hall Osaka, Madrid, Tonhalle Düsseldorf, Philharmonie Luxemburg, Opéra de Lausanne, Salamanca).

Auch im Bereich Oper wurden Akzente gesetzt: u.a. in Zusammenarbeit mit Hans Gratzer in szenischen Produktionen im Schauspielhaus Wien (ab Saison 2000/01, G.F. Händel "Acis und Galatea", F.L. Gassmann "La Contessina", G.A. Benda "Il buon marito"), mit J. Haydns "Die Feuersbrunst" bei den Wiener Festwochen mit sowie mit Händels "Il trionfo" bei den Salzburger Pfingstfestspielen (2004). Eine Wiederaufnahme von G.F. Händels "Radamisto" in der Produktion der Salzburger Pfingstfestspiele (Gratzer / Haselböck, 2002) wurde von Presse und Publikum in mehreren europäischen Ländern gefeiert. In Wien wurden im Rahmen des Klangbogens Mozarts "Il Sogno di Scipione" im Konzerthaus und Mozarts "Il re pastore" im Theater an der Wien präsentiert und im Mozartjahr 2006 mit Mozarts "Die Schuldigkeit des ersten Gebots" (Uraufführung der vom Carinthischen Sommer in Auftrag gegebenen Neufassung mit Texten von F. Mayröcker und musikalischen Ergänzungen von R. Jungwirth) eine besondere Note gesetzt. 2007 ging die Wiener Akademie gemeinsam mit Musica Angelica Baroque Orchestra (Los Angeles, künstlerischer Leiter: Martin Haselböck) und Bachs "Matthäuspassion" auf Tournee, die durch die USA, Mexico und Europa (Budapest, Wien, Madrid, Meran, Baden-Baden, München u.a.) führte. Im selben Jahr wurde die Wiener Akademie zum Festspielorchester der Burgarena Reinsberg ernannt, wo nach dem großen Erfolg mit Webers "Freischütz" (2007) im Sommer 2008 Beethovens "Fidelio" folgte (DVD bei NCA erschienen).

2009 widmet sich die Wiener Akademie verstärkt den Kompositionen von Joseph Haydn; aufgeführt werden seine Oratorien in Wien (Musikverein, Hofkapelle, Akademie der Wissenschaften), Eisenstadt (Haydnfestspiele), in der Philharmonie Warschau und in Nürnberg, weiters folgt im Oktober eine Südamerika-Tournee (Montevideo, Rio de Janeiro, Buenos Aires u.a.). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Symphonien Ludwig van Beethovens – im Rahmen des Musikvereins Zyklus’ sowie bei internationalen Gastspielen. Zusammen mit Schauspieler John Malkovichwird im Wiener Ronacher die Produktion "The Infernal Comedy" realisiert (Konzept und musikalische Leitung: Martin Haselböck, Regie: John Malkovich / Michael Sturminger). Im Juni wird das Orchester beim Franz-Liszt-Festival in Raiding Werke von Liszt auf Originalinstrumentarium spielen und damit eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Festival eröffnen, wo die Wiener Akademie 2011 Orchestra in Residence sein wird.
Das Orchester Wiener Akademie kann auf eine überaus rege Aufnahmetätigkeit verweisen. Besonders hervorzuheben unter den bisher eingespielten Tonträgern sind die Aufnahmen aus der Serie "Musica Imperialis" mit Werken von J.J. Fux, Kaiser Leopold I. und N. Porpora sowie Werke von C.P.E. und W.F. Bach, G. Muffat und G. Graun aus den Beständen des in Kiew wiedergefundenen Berliner Archivs. Eingespielt wurden weiters die nahezu unbekannten Gitarrenkonzerte von Mauro Giuliani, Anton Bruckners 1. Symphonie auf Originalklanginstrumentarium, Mozarts Kirchensonaten (Gesamtaufnahme) sowie Schuberts Messe in As-Dur aufgenommen. 2009 erschien Mozarts Singspiel "Zaide" (mit Markus Schäfer, Markus Brutscher, Isabel Monar, Christian Hilz) bei Cpo.