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Iphigéne en Aulide

Iphigénie en Aulide

Tragédie in drei Akten (1774)
Musik von Christoph Willibald Gluck

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Alessandro De Marchi
Inszenierung Torsten Fischer
Ausstattung Vasilis Triantafillopoulos, Herbert Schäfer
Videodesign David Haneke
Dramaturgie Herbert Schäfer
Iphigénie Myrtò Papatanasiu
Agamemnon Bo Skovhus
Clytemnestre Michelle Breedt
Achille Paul Groves
Calchas Pavel Kudinov
Patrocle Zoltan Nagy
Arcas Edward Grint
Premiére grecque Viktorija Bakan
Deuxiéme grecque Natalia Kawalek-Plewniak
Schauspielerin Anna Franziska Srna
Orchester Wiener Symphoniker
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Mo Di Mi Do Fr Sa So
November 2012
08 10
13 16 18
22

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Wiener Symphoniker

Orchester

Wiener SymphonikerDie Wiener Symphoniker sind Wiens Konzertorchester und Kulturbotschafter und damit verantwortlich für den weitaus größten Teil des symphonischen Musiklebens dieser Stadt. Die Aktivitäten des Orchesters sind vielfältig, wobei die Pflege der traditionellen Wiener Klangkultur einen zentralen Stellenwert einnimmt. Heute so selbstverständlich im Repertoire verankerte Werke wie Anton Bruckners Neunte Symphonie, Arnold Schönbergs Gurre-Lieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln wurden von den Wiener Symphonikern uraufgeführt.

Im Laufe seiner Geschichte prägten herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, George Szell oder Hans Knappertsbusch entscheidend den Klangkörper. In den letzten Jahrzehnten waren es die Chefdirigenten Herbert von Karajan (1950–60) und Wolfgang Sawallisch (1960–70), die das Klangbild des Orchesters formten. In dieser Position folgten – nach kurzzeitiger Rückkehr von Josef Krips – Carlo Maria Giulini und Gennadij Roshdestvenskij. Georges Prêtre war zwischen 1986 und 1991 Chefdirigent, danach übernahmen Rafael Frühbeck de Burgos und Vladimir Fedosejev diese Position. Von 2005 bis 2013 leitete Fabio Luisi die Wiener Symphoniker, ihm folgt ab der Saison 2014-15 Philippe Jordan. Als Gastdirigenten feierten zudem Stars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge.

Die Wiener Symphoniker absolvieren pro Saison über 150 Konzert- und Opernauftritte, wovon die Mehrzahl in Wiens renommierten Konzerthäusern Musikverein und Konzerthaus stattfindet. Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das „Orchestra in Residence“ der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Orchesterkonzerten im Programm des Festivals vertreten. Im Theater an der Wien waren sie zuletzt in Bells A Harlot’s Progress zu hören.