L Orfeo Barockorchester

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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

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L'isola disabitata - Die wüste Insel

Handlung

Sonntag, 12. Juli 2009
19:30 Uhr

  1. 12.07.2009
  2. 19:30

Handlung

1779 zum Namenstag des Fürsten Esterházy auf Schloss Esterháza uraufgeführt, bezaubert L'isola disabitata durch ihren melodischen Reichtum und die deutliche Charakterisierung der vier Protagonisten. Aus Wertschätzung des Librettos von Pietro Metastasio verzichtet Haydn durchgängig auf das Secco, denn: Weil der Text erhaben ist, so habe ich alle Recitative instrumentiert. Angesichts des ausgedehnten Finales, das mit seinen langen Vor- und Zwischenspielen zuweilen wie eine konzertante Symphonie wirkt, heißt es in einer Rezension zu einer Leipziger Konzertaufführung des Jahres 1802 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung (vom 28. April): Das Ganze ist wohl nur für das Konzert, nicht für das Theater berechnet, wo die sehr ausgeführten Ritornelle die Handelnden zur Verzweiflung bringen müssten.


Gernando, seine Verlobte Costanza und deren jüngere Schwester Silvia waren einst auf ihrer Fahrt nach Westindien in einen schweren Sturm geraten und auf der titelgebenden unbewohnten Insel gestrandet. Von den Strapazen völlig entkräftet, war Costanza eingeschlafen, und als sie wieder erwachte, war ihr Verlobter verschwunden. Nun hadert Costanza seit 13 Jahren mit ihrem Schicksal, macht ihre Schwester glauben, alle Männer wären schlecht und ist knapp davor, aus dem Leben zu scheiden. So ritzt sie in einen Felsen die vorwurfsvollen Worte: Von dem Verräter Gernando verlassen, beendet Costanza ihre Tage an diesem fremden Strand.
Nun kehrt Gernando, der in Wahrheit von Piraten verschleppt und als Sklave verkauft worden war, auf die Insel zurück, um gemeinsam mit seinem Freund Enrico nach seiner Verlobten zu suchen. Als sie die steinerne Inschrift Costanzas entdecken, glauben sie sie schon tot, und Gernando beschließt, ebenfalls auf der Insel zu sterben. Silvia trifft auf Enrico, den sie anfänglich für ein Fabelwesen hält. Als sie erkennt, dass das Wesen zwar keine Frau, aber trotzdem ein Mensch ist, verliebt sie sich in den jungen Mann. Die beiden führen Costanza und Gernando zusammen, und der Heimfahrt zweier glücklicher Paare steht nichts mehr im Wege.