Gli uccellatori

Premiere: Sonntag, 22. März 2015, 19:00 Uhr

Dramma giocoso in drei Akten (1759)
Musik von Florian Leopold Gassmann
Libretto von Carlo Goldoni

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Inszenierung: Jean Renshaw
Ausstattung: Christof Cremer
Mit dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien
Bach Consort Wien

Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper in Zusammenarbeit mit dem FWF-Projekt 'Opera buffa in Wien (1763-1782)' am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien


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Weitere Aufführungstermine

Dienstag, 24. März 2015, 19.00 Uhr
Donnerstag, 26. März 2015, 19.00 Uhr
Samstag, 28. März 2015, 19.00 Uhr
Montag, 30. März 2015, 19.00 Uhr
Mittwoch, 1. April 2015, 19.00 Uhr
Samstag, 4. April 2015, 16.00 Uhr
Freitag, 10.April 2015, 19.00 Uhr
Sonntag, 12. April 2015, 16.00 Uhr
Dienstag, 14. April2015, 19.00 Uhr

Handlung & Inhalt

Der aus Böhmen stammende Komponist Florian Leopold Gassmann (1729-1774) war lange Jahre als Opern- und später Hofkapellmeister für die Aufführungen am Wiener Burg- und Kärntnertortheater verantwortlich. Seine Ausbildung erhielt Gassmann in Venedig, wo auch seine Gli uccellatori im Jahre 1759 erstmals im Teatro San Moisè erklungen waren. Unsere Aufführung basiert auf dem in der Wiener Nationalbibliothek aufbewahrten Manuskript der Partitur, das der Wiener Aufführung im Jahre 1768 entspricht. In Anpassung an die Stimmen der Wiener Sänger hatte Gassmann zahlreiche Arien ersetzt oder neuvertont, den kurzen Schlusschor zu einem Ensemble erweitert. Auch die Instrumentierung wurde einer Revision unterzogen, bei der insbesondere den Holzbläsern mehr Raum zur individuellen Entfaltung geboten wurde.

Die auf ein Libretto von Carlo Goldoni beruhende Opera buffa ist eine der typischen, zu jener Zeit so beliebten Verwechslungskomödien, bei der sich letztlich alles in Wohlgefallen auflöst. Die Vogelfänger (uccellatori) Cecco und Toniolo bekommen nach zahllosen Verwicklungen ihre Mädchen Roccolina und Mariannina, die Contessa wendet sich standesgemäß wieder dem auf Cecco eifersüchtigen Marchese zu.