La cenerentola

Premiere: Monday, 25 November, 7.30 pm

Dramma giocoso in two acts (1817)

Music by Gioachino Rossini
Libretto by Jacopo Feretti

In Italian with German supertitles

Conductor: Konstantin Chudovsky
Director: Jasmin Solfaghari
Set & costume design: Mark Gläser

With Junges Ensemble des Theater an der Wien
Wiener KammerOrchester

Production of Theater an der Wien in der Kammeroper


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Weitere Vorstellungstermine

Mittwoch, 27. November 2013, 19:00 Uhr
Freitag, 29. November 2013, 19:00 Uhr
Sonntag, 1. Dezember 2013, AUF 19:00 UHR VERLEGT!
Donnerstag, 5. Dezember 2013, 19:00 Uhr
Dienstag, 10. Dezember 2013, 19:00 Uhr
Donnerstag, 12. Dezember 2013, 19:00 Uhr
Sonntag, 15. Dezember 2013, 15:00 Uhr
Dienstag, 17. Dezember 2013, 12:00 Uhr
Donnerstag, 19. Dezember 2013, 19:00 Uhr
Samstag, 21. Dezember 2013, 15:00 Uhr

Handlung & Inhalt

Turbulente Opera buffa und allegorische Zauberoper, scharfsichtige Charakterkomödie und märchenhafte Parabel: Rossini hat mit La Cenerentola ein Werk geschrieben, das sich nicht so recht einordnen lässt, und dennoch zum Feinsten zählt, was der Komponist je zu Papier gebracht hat. Mit seinem Librettisten ist Rossini eine vielschichtige, im besten Sinn des Wortes italienische Variante des bekannten Märchenstoffes vom armen Aschenputtel, das zur Prinzessin aufsteigt, gelungen. Virtuose Ensembles von mitreißender Komik und bravouröse Solonummern in schönster Belcanto-Tradition verbinden genial die komischen und tragischsentimentalen Elemente der Handlung zu einer bestechenden Einheit.

Als Stieftochter in der eigenen Familie fremd und überflüssig wie das fünfte Rad am Wagen, verliebt sich Angelina in den reichen Prinzen Ramiro, als dieser auf der Suche nach einer geeigneten Frau incognito im runtergekom -
menen Schloss der Familie Halt macht. Mit ihrer Sehnsucht nach der wahren Liebe scheint sie nun am Ziel – wären da nicht die beiden selbstgefälligen Stiefschwestern sowie der geldgierige Vater. Sie lassen nichts unversucht,
die Beziehung zu hintertreiben, um ihren eigenen gesellschaftlichen Aufstieg durch eine Heirat mit dem Prinzen zu sichern. Dem Prinzen fällt es hingegen nicht schwer, den Ratschlägen seines Erziehers zu folgen, und sich für das aufrichtige, einfache Mädchen zu entscheiden, hat er sich doch gleichfalls in Angelina verliebt. In einem bewegenden Schlussrondo vergibt Angelina ihrer Familie und man besingt den Triumph der Güte.


Rossini hat sich gerne als einer der letzten wahren Vertreter der Aufklärung verstanden, wo man noch gesell -
schaftliche Utopien entwickelte, und seien sie auch so märchenhaft verbrämt wie in dieser Oper. Um die Jahreswende 1816/17 entstanden, hat La Cenerentola wesentlich zum kurz bevorstehenden Siegeszug Rossinis in Europa beigetragen.