Konzertant

Edita Gruberova "Drei Königinnen"

cast

actor role
Conductor Peter Valentovic
Soprano Edita Gruberova
Mezzosoprano Ann-Beth Solvang
Tenor Ioan Hotea
Baritone Ben Connor
Bassbaritone Zoltan Nagy
Orchestra ORF Radio-Symphonieorchester Wien
  1. 20.09.2013
  2. 7:30 p.m.

Zoltan Nagy

Bassbaritone

Zoltan NagyDer ungarischstämmige Bassbariton Zoltan Nagy wurde in Cluj-Napoca in Rumänien geboren. 2007 schloss er sein Gesangsstudium an der Gheorghe Dima Musikakademie in seiner Heimatstadt ab und erhielt anschließend ein Stipendium für die Universität Mozarteum Salzburg, um bei Boris Bakow seine Studien fortzusetzen. Er besuchte zahlreiche Meisterklassen u.a. bei KS Angelika Kirchschlager, Mariana Nicolesco, Paola Fornasari und Claudia Visca in Rumänien, Italien, Österreich und in der Schweiz. Er gewann den Internationalen Hariclea Darclee Gesangswettbewerb, den Rumänischen Lied-Wettbewerb in Brașov sowie den 4. Europäischen Gesangswettbewerb in Deutschland.

Nach seinem Debüt an der Rumänischen Staatsoper als Don Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia und Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro erlangte er rasch nationale und internationale Bekanntheit. Seine nächsten Stationen waren die Ungarische Staatsoper, der Palast der Künste in Budapest, das Staatstheater Saarbrücken und die Oper Leipzig. Noch während des Studiums wurde er an die Wiener Staatsoper geholt, deren Ensemblemitglied er von 2008 bis 2010 war. Seitdem ist Zoltan Nagy freischaffend in ganz Europa tätig; er sang u.a. Schaunard in Puccinis La bohème an der Opéra de Nice, Calchas in Glucks Iphigénie en Aulide in Athen, Angelotti in Puccinis Tosca am Stadttheater Klagenfurt und Escamillo in Bizets Carmen an der Nationaloper Bukarest. Er war 2012 Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen und sang dort in Peter von Winters Das Labyrinth unter Ivor Bolton.

In der Saison 2013/14 wird Zoltan Nagy u.a an der Ópera de Bilbao und am Teatro Goldoni in Livorno als Escamillo sowie an der Ungarischen Staatsoper in der Titelrolle in Kodálys Háry János zu erleben sein. Im Theater an der Wien trat er zuletzt in Glucks Iphigénie en Aulide auf.