New Year´s Eve at Theater an der Wien

"Vier letzte Lieder" by Richard Strauss
Richard Wagner – a filmbiograpy
With music by J. Haydn, W.A. Mozart, L. van Beethoven,
G. Rossini and G. Becce accompanying the silent film by Carl Froelich (1913), reconstructed by Bernd Schultheis (2013)

cast

actor role
Conductor Constantin Trinks
Orchestra ORF Radio-Symphonieorchester Wien
  1. 31.12.2014
  2. 7:30 p.m.

Constantin Trinks

Conductor

Constantin Trinks wurde 1975 in Karlsruhe geboren und studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Dirigieren bei Wolf-Dieter Hauschild sowie Klavier bei Günter Reinhold.
Nach zwei Jahren im Engagement als Korrepetitor und Kapellmeister am Badischen Staatstheater wechselte Trinks 2002 als 2. Kapellmeister an das Saarländische Staatstheater, wo er im Jahr 2004 zum 1. Kapellmeister ernannt wurde und schließlich von 2006 bis 2009 als kommissarischer Generalmusikdirektor amtierte.
Hervorzuheben sind aus dieser Zeit Nono´s Intolleranza 1960, La bohème, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Das Rheingold, Lohengrin, Salome, Carmen, Don Carlo, La traviata, Cavalleria rusticana, I pagliacci, Kullervo (Sallinen) sowie die europäische Erstaufführung der Oper The First Emperor von Tan Dun.
Von 2009 bis 2012 wirkte Constantin Trinks als Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt. Dort leitete er u.a. Produktionen von Der Ring des Nibelungen, Die Meistersinger von Nürnberg, Parsifal, Fidelio, Hänsel und Gretel, die Uraufführung von Orffs Jugendwerk Gisei in Kombination mit De temporum fine comoedia sowie Der Rosenkavalier.
Sinfonische Konzerte führten Constantin Trinks u.a. ans Pult des hr-Sinfonieorchesters, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, des Tokyo Philharmonic Orchestra, des Orchestre National Montpellier, des Münchner Rundfunkorchesters, des KBS Symphony Orchestra Seoul, der Stuttgarter Philharmoniker, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, des Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern, der Philharmonie Baden-Baden und des Folkwang Kammerorchesters Essen.
Im Jahr 2010 erfolgte sein erfolgreiches Debüt an der Semperoper Dresden, wo er mit Der Rosenkavalier die Saison 2010/11 eröffnete.
Mit diesem Haus verbindet Trinks eine intensive Zusammenarbeit, so dirigierte er u.a. 2012 die vielbeachtete Neuproduktion von Schwanda, der Dudelsackpfeifer sowie Vorstellungen von Hänsel und Gretel und Le Nozze di Figaro.
Seit seinem Japandebüt am New National Theatre Tokyo mit einer Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni ist Constantin Trinks auch an diesem Haus regelmäßiger Gast: 2011 dirigierte er dort La bohème und 2013 Tannhäuser.
Weitere Engagements führten ihn unter anderem an die Opera National de Paris, wo er Ende 2010 mit Smetanas Die Verkaufte Braut debütierte.
2012 gab Constantin Trinks erfolgreiche Debüts an der Hamburgischen Staatsoper mit Ariadne auf Naxos und Don Giovanni, an der Oper Frankfurt mit Le Nozze di Figaro und an der Deutschen Oper Berlin mit Tannhäuser.
Im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 dirigierte Constantin Trinks Werke aus der frühen Schaffensperiode des Komponisten: Die Neuproduktion von Der fliegende Holländer am Uraufführungsort in Dresden, Tannhäuser in Tokyo, Strasbourg, Frankfurt und Dresden sowie Das Liebesverbot im Rahmen der Bayreuther Festspiele.
Zu seinen weiteren Plänen zählen Der Fliegende Holländer und die Neuproduktion The Turn of the Screw am Opernhaus Zürich (Regie: Willy Decker) am Opernhaus Zürich, Die Zauberflöte an der Hamburgischen Staatsoper und an der Wiener Staatsoper, Les Contes d´Hoffmann, Die Entführung aus dem Serail und wiederum Der Rosenkavalier an der Bayerischen Staatsoper. 2015 wird Trinks mit Mozarts Zauberflöte nach Paris zurückkehren.
Im Theater an der Wien wird Constantin Trinks das Silvesterkonzert dirigieren.