Gidon Kremer

Being Gidon Kremer

cast

actor role
Conductor Gidon Kremer
Ensemble Kremerata Baltica
  1. 20.09.2010
  2. 7:30 p.m.

Kremerata Baltica

Ensemble

Die Kremerata Baltica wurde 1997 von Gidon Kremer gegründet und ist heute eines der prominentesten internationalen Ensembles. Durch die Arbeit mit diesem Kammerorchester möchte Gidon Kremer seine große musikalische Erfahrung an junge Musiker der drei baltischen Staaten weitergeben und zugleich das wiedererwachte, eigenständige Musikleben des Baltikums fördern und inspirieren. Ein Bestreben der Kremerata Baltica ist es, in den drei baltischen Ländern in den verschiedensten Formationen eine innovative, intensive musikalische Präsenz zu zeigen. Dank der Unterstützung durch ein gemeinsames Förderprogramm der drei baltischen Staaten finden jedes Jahr zahlreiche Konzerte in Litauen, Lettland und Estland statt. Unter den rund 60 Konzerten, die das Orchester jährlich absolviert, nehmen die Auftritte mit seinem künstlerischen Leiter Gidon Kremer breiten Raum ein. Zudem hat das Ensemble bei dem ebenfalls von Kremer begründeten Kammermusikfest im österreichischen Lockenhaus eine Art von musikalischer Heimat gefunden. Nach Tourneen in Japan, USA und Südamerika im Jahr 2002 stand im Frühjahr 2004 eine Australien-Tournee an. Bei den Festivals in Dresden, Baden-Baden, Schleswig-Holstein, Montpellier und Verbier ist es ein ebenso gern gesehener Gast wie beim Prager Frühling, den Salzburger Festspielen oder bei den Proms-Konzerten der BBC in London. Die Kremerata Baltica konzertierte bisher mit Solisten und Dirigenten wie Andrey Boreyko, Christoph Eschenbach, David Geringas, Tatiana Grindenko, Roman Kofman, Oleg Maisenberg, Kent Nagano, Jessye Norman, Boris Pergamenschikow, Sir Simon Rattle oder Saulius Sondeckis. Ein besonderer Schwerpunkt der Orchesterarbeit ist die zeitgenössische Musik. Neben Uraufführungen und Auftragswerken von Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Arvo Pärt, Alexander Raskatov und Peteris Vasks stehen auch Kompositionen von Georges Enesco, Sofia Gubaidulina, Astor Piazzolla und Alfred Schnittke auf dem Programm.