Gogol
Opera in seven scenes and three acts (World premiere)
Music and libretto based on the play by Lera Auerbach
cast
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| November 2011 | |||||||
| 15 | 18 | ||||||
| 21 | 24 | 26 | |||||
Tickets
Tim Severloh
Judge
Der gebürtige Hamburger studierte zunächst Klavier und Musikwissenschaft, wobei sein besonderes Interesse den Verzierungstechniken, historischen Gesangsschulen und der Gesangskunst der Kastraten galt. Diesem Interesse folgend nahm er
Gesangsunterricht bei Peter Laurenz Anders und Marianne Fischer-Kupfer, bevor er an der HdK Berlin bei Harald Stamm und Ingrid Figur studierte und ergänzend Meisterkurse bei Paul Esswood und René Jacobs und an der Klasse Lied des 20. Jahrhunderts von Axel Bauni besuchte.
Noch vor Beginn seines Gesangstudiums, gab Tim Severloh sein Operndebüt am Staatstheater Braunschweig als Orest (Offenbach: La belle Helene). Weitere Engagements folgten in Glucks Orfeo ed Eurydice, als Tancredi (Monteverdi: Il combattimento di Tancredi e Clorinda) und als Spirit (Purcell: Dido and Aeneas) u.a. im Rahmen des Musikfestivals in Spandau 2000. Des Weiteren wirkte er mit in der Produktion Theater der Stimme von David Knutson an der Deutschen Oper Berlin.
2001 sang Tim Severloh als erster Countertenor den Liedzyklus Eingedunkelt, den Aribert Reimann Brigitte Fassbaender zugeeignet hat, u.a. im Rahmen des Musikfestivals Ars Musica der Société Philharmonique de Bruxelles. Im selben Jahr verkörperte er den Ometh in der deutschen Erstaufführung von Caskens Der Golem in Berlin.
In 2002 war er als Machiavelli in der Uraufführung von Werners Der Jude von Malta bei der renommierten Münchner Biennale engagiert; ein BR-Radio- Mitschnitt erfolgte. Ebenfalls in München fand 2002 die Uraufführung des von Aribert Reimann für ihn komponierten Liedzyklus nach Gedichten aus Celans Band Zeitgehöft statt. Im Anschluss daran war der junge Altus mit großem Erfolg in Hamburg zu erleben, wo er in einer Gemeinschaftsproduktion des Deutschen Schauspielhauses und des Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper den Jeremy in der deutschen Erstaufführung von Neuwirths Bählamms Fest übernahm. Darauf folgend wirkte er bei der NDR-Hörspielproduktion Doyles dilemma als Sänger in der Rolle des Holmes mit. 2004 wurde er wiederholt vom NDR als Sänger für die Rolle des jungen Purcell im Rahmen der Hörspielproduktion Purcells Traum von König Artus verpflichtet. Des Weiteren nahm er den Reimann-Zyklus Eingedunkelt im Rahmen einer CD-Einspielung von Christoph Eschenbach beim NDR auf. Beim Hamburger Bach-Fest 2004 war Tim Severloh mit verschiedenen Kantaten zu hören. Im Juni 2005 wirkte an der Staatsoper Berlin in der Uraufführung von Zenders Chief Joseph in der Regie von Peter Mussbach mit. 2005/06 war Tim Severloh wiederholt an der Staatsoper Berlin in der Uraufführung des Opern-Zyklus’ Seven Attempted Escapes from Silence in fünf Kurzopern zu erleben. Bei den Tagen Alter Musik in Herne 2005 war er in der WDR-Produktion von Domenico Scarlattis La Dirindina und als Eötvös’ Radames engagiert.
2006 trat er zu Aribert Reimanns 70. Geburtstag beim Bayerischen Rundfunk und zu Hans-Werner Henzes 80. Geburtstag im Rahmen der Feierlichkeiten der Bayerischen Staatsoper mit der Uraufführung von Boses Lamento und Dithyrambus sowie Kafka- Zyklus, welche für seine Stimme komponiert wurden. 2006 wirkte er als Gesangssolist in der NDR-Hörspielproduktion Nachtgedanken von Marlene Dietrich mit. Bei den Schwetzinger Festspielen 2007 und in Basel sang er in der Uraufführung von Langs Der Alten vom Berg den Countertenor und debütierte sowohl beim Rheingau-Festival als auch bei den Herrenchiemsee Festspielen als Vargans in Vivaldis Juditha triumphans unter Enoch zu Guttenberg. Am Theater an der Wien war er 2009 und 2010 in Langs Haydn bricht auf in der Hölle zu erleben.
