L'Orontea feiert Premiere in der Kammeroper

Am 2. Dezember feierte mit L’Orontea die erfolgreichste Oper Antonio Cestis Premiere in der Kammeroper - ein Gesellschaftspanorama in teils ernsten, teils komischen Szenen, das an die turbulente Welt des venezianischen Karnevals erinnert. Als Komponist der Generation nach Monteverdi verbindet Cesti dessen präzise Deklamation mit Melodien von bis dahin ungehörter Sinnlichkeit. Hinter allen Liebesverwirrungen steht die philosophische Frage: Sollen wir in unserem Leben den Reizen der Liebe folgen oder dem kühlen Verstand?



Wolfgang Katschner mit seiner lautten compagney BERLIN, die erst kürzlich mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet wurde, und Regisseur Tomo Sugao arbeiteten zum ersten Mal im MusikTheater an der Wien in der Kammeroper. Sie hinterfragen Aufführungstraditionen und die Grenzen zwischen Schauspiel und Gesang.
 

Das Publikum applaudierte begeistert dem gesamten Ensemble: Hilary Cronin (Orontea), Gabriel Díaz (Alidoro), Alexander Strömer (Gelone /Creonte), Stephen Chaundy (Aristea), Maria Ladurner (Silandra), Therese Troyer (Giacinta), Johannes Wieners (Corindo) und Manhan Qi (Tibrino).

 

L'Orontea ist noch bis 29. Dezember in der Kammeroper zu sehen.

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