Umjubelte Premiere von Benamor
Am vergangenen Freitag erhielten mit Pablo Lunas Benamor mediterrane Lebenslust, große Melodien und feurige Tänze Einzug ins Theater an der Wien.
Christof Loy, der wie kaum ein anderer Regisseur das Theater an der Wien seit vielen Jahren geprägt hat, bringt dieses komische Meisterwerk des spanischen Musiktheaters erstmals nach Wien. Auf der Bühne versammelt er ein Team aus eingespielten Zarzuela-Darsteller*innen wie den beiden aufstrebenden Opern-Stars Marina Monzó in der Titelpartie und Countertenor Federico Fiorio als Darío. Traditionelle Tanzrhythmen wie Seguidilla, Jota oder Paso doble prägen das Klangbild, ergänzt durch Modetänze der 1920er Jahre. Inhaltlich wird der Frage nach der geschlechtlichen Identität auf ebenso kritische wie unterhaltsame Weise nachgegangen. José Miguel Pérez-Sierra sorgt am Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien für den spanischen Spirit.
Das Publikum dankte allen Beteiligten mit langanhaltendem Applaus.
„Die freche Zarzuela im Theater an der Wien bietet Unterhaltung, Camp und gute Musik. Die Mitwirkenden agieren großartig.“ Die Presse
„Orientalisches Blickfutter mit queerem Pfiff.“ Der Standard
„Aberwitzige Parabel über Klischees aller Art. Ein geglückter Kulturtransfer.“ Kleine Zeitung
Benamor ist noch bis zum 7. Februar zu erleben.





