Zenobia 180x680 © Lorenzo Franzi

Ana Quintans Zenobia, regina di Palmireni

Ana Quintans © .

Ana Quintas wurde in Lissabon geboren und wandte sich früh dem Theater und Tanz zu. An der Lisbon Fine Arts University zur Bildhauerin ausgebildet, studierte sie danach Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt und wurde als Stipendiatin der Calouste Gulbenkian Foundation Mitglied des Flämischen Opernstudios in Gent.

Die Sopranistin, deren Schwergewicht auf Barockmusik liegt, arbeitete bereits mit angesehenen Opernregisseuren zusammen, darunter Andreas Homoki, Graham Vick und Pier Luigi Pizzi. Opernhighlights der letzten Jahre waren Händels Ariodante mit Il complesso barocco unter der Leitung von Alan Curtis, Charpentiers David et Jonathas unter William Christie beim Festival d’Aix-en-Provence sowie beim Edinburgh International Festival, Glucks Orfeo ed Euridice mit Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski bei der Mozartwoche in Salzburg und Rameaus Les Indes galantes unter Ivor Bolton an der Bayerischen Staatsoper München. Sie war Gast bei den Wiener Festwochen, dem Festival del Maggio Musicale Fiorentino und dem Théâtre des Champs-Elysées Paris. Ihr Konzertrepertoire reicht von Monteverdi bis zu zeitgenössischer Musik: Luis Tinoco komponierte speziell für ihre Stimme. Sie trat u.a. mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphael Pichon, dem Concerto de’ Cavalieri unter Marcello Di Lisa sowie mit Les Musiciens du Louvre unter der Leitung von Marc Minkowski auf.

Zu ihren CD-Einspielungen gehören Werke Charpentiers, die sie zusammen mit William Christie und Les Arts Florissants aufnahm. 2015 erschien Opera Arias, eine vielgefeierte CD mit Arien von Tomaso Albinoni mit dem Concerto de’ Cavalieri. Auf DVD erschienen ist eine Aufführung von Monteverdis L’incoronazione di Poppea vom Teatro Real Madrid. Im Theater an der Wien ist die portugiesische Sängerin das erste Mal zu erleben.