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Raffaella Milanesi Filidea, figlia d’Ormonte

Raffaella Milanesi © Alex Amengual

Raffaella Milanesi studierte in ihrer Heimatstadt Rom an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Ihr Opernrepertoire reicht von Monteverdis Ottavia (L’ incoronazione di Poppea) und Händels Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto) über Mozarts Donna Anna (Don Giovanni) bis hin zu Donizettis Norina (Don Pasquale) und Puccinis Musetta (La bohème).

Sie gastiert an den Opernhäusern von Amsterdam, Antwerpen, Bordeaux, Brüssel, Genf, Lausanne, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montpellier, Paris, Salamanca, Toulouse, Wien sowie beim Festival d'Ambronay, Festival de Beaune, Haydn Festival Eisenstadt, Festival de Radio France, RheinVokal, bei den Brühler Schlosskonzerten, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Händelfestspielen Karlsruhe, Musikfestspielen Sanssouci, Schwetzinger Festspielen und bei den Tagen Alter Musik Herne. Sie arbeitet u.a. mit Ottavio Dantone, Alessandro De Marchi, Andrea Marcon, Enrique Mazzola, Marc Minkowski, Hervé Niquet, Philippe Pierlot, Christoph Poppen, Jérémie Rohrer und mit Regisseuren wie Christof Loy, Pier Luigi Pizzi, Robert Wilson und Daniele Abbado. Ihre Diskografie beinhaltet zahlreiche CDs und DVDs, u.a. Mozarts Il Re pastore, Idomeneo und La clemenza di Tito mit Adam Fischer, Scarlattis Tolomeo e Alessandro mit Alan Curtis, Vivaldis Il teuzzone mit Jordi Savall sowie mehrere Aufnahmen mit Christophe Rousset und Rinaldo Alessandrini.

Zuletzt war sie als Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro an der Opéra de Rennes, Zerlina in Don Giovanni in Rouen, Megacle in Myslivečeks L'Olimpiade in Prag, Caen, Rouen und Luxemburg sowie mit Vivaldis Gloria und Magnificat am Théâtre des Champs-Elysées, Amiens und Straßburg zu erleben. Im Frühjahr ist in Neapel Haydns L´isola disabitata geplant. Am Theater an der Wien war sie zuletzt 2011 in L’Olimpiade zu hören.