Der Waffenschmied 1280x680 © Dominik Stixenberger

Miriam Kutrowatz Marie, seine Tochter

KUTROWATZ_Miriam 20/21 © Moritz Schell

Die Sopranistin studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Edith Lienbacher und setzt nun ihr Masterstudium bei Florian Boesch fort. Sie ist mehrfache Preisträgerin beim Internationalen Cesti-Gesangswettbewerb für Barockoper 2019 der Innsbrucker Festwochen und Semifinalistin von The Glyndebourne Opera Cup 2020.

Bei den heurigen Salzburger Festspielen gab Miriam Kutrowatz ihr Debüt in Elisabeth Naskes Kinderoper Vom Stern, der nicht leuchten konnte (Auftragswerk der Salzburger Festspiele), wo sie die Titelpartie des Sterns verkörperte. Bei der styriarte 2020 wirkte sie unter Michael Hoffstetter als Zerlina in Mozarts Don Giovanni mit, bei der diesjährigen Ausgabe des steirischen Festivals sang sie unter Jordi Savall in Händels Dixit Dominus und Vivaldis Magnificat. Im Wiener Konzerthaus wirkte sie an der Seite von Piotr Beczała beim Benefizkonzert 2020 mit sowie in verschiedenen Programmen unter Phillipe Jordan, Andrés Orozco-Estrada, Erwin Ortner und Heinz Ferlesch. In der kommenden Saison wird sie dort in Haydns Schöpfung zu hören sein. Als weiteres Highlight in nächster Zukunft gilt ihr Debüt im Goldenen Saal des Musikvereins Wien, wo sie unter Martin Haselböck mit Mozarts Requiem in d-moll auftreten wird.

Die Wienerin ist Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET), in dessen Rahmen sie als Idaspe in Vivaldis Il Bajazet in der Wiener Kammeroper debütierte, wo sie sich des weiteren auch als L’Amour in Glucks Orphée et Eurydice, Suzanne in Pickers Thérèse Raquin und Berta in Rossinis Il barbiere di Siviglia ihrem Publikum präsentiert, so wie auch bei den JET Specials Der Fall Straus und als Zerlina in Don Giovanni Last Minute. Derzeit ist sie ach auf der Bühne des Theater an der Wien in Brittens Peter Grimes als Niece 1 zu sehen.