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Marie Lys Euridice

Marie Lys © Clive Barda

Sie ist Preiträgerin des Cesti-Wettbewerbs der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2018 sowie des Concours International de Belcanto Bellini 2017.

Auf der Opernbühne verkörperte Marie Lys die Händel-Partien Adelaide (Lotario), Dalinda (Ariodante) beim London Handel Festival, Galatea (Acis and Galatea) sowie die Titelrolle aus Alcina, aber auch Lisa in Bellinis La sonnambula, Adele in J. Strauss’ Die Fledermaus und L’Amour in Glucks Orphée et Eurydice, Servilia in Mozarts La clemenza di Tito, Clorinda in Rossinis La Cenerentola und Yniold in Debussys Pelléas et Mélisande am Grand Théâtre de Genève.

Für Naïve Records nahm sie Vivaldis lang verschollene Oper Argippo mit Europa Galante unter Fabio Biondi auf und ging damit auf Europatournee. Ebenfalls mit Maestro Biondi sang sie die Titelrolle in Donizettis Opera Buffa Betly beim Musikfestival „Chopin and His Europe“ in Warschau; beim Innsbruck Festival verkörperte sie Marcellina in Ferdinando Paërs Rarität Leonora unter Alessandro De Marchi. In der aktuellen Saison gibt es für sie viel Händel: Orlando (Dorinda) mit Vespres d’Arnadi unter Dani Espasa in einer neuen Rafael R. Villalobos Produktion für das Festival Castell Peralada, Ariodante (Ginevra) unter Laurence Cummings in Göttingen, Solomon mit dem Niederländischen RSO unter Peter Dijkstra in Utrecht und im Concertgebouw Amsterdam, Il trionfo del tempo e del disinganno (Bellezza) unter Fabio Biondi in Granada sowie Alcina (Morgana) an der Opéra de Lausanne, wo sie auch als Sophie in Massenets Werther zu sehen sein wird. Weiters stehen ein Stabat Mater-Programm in Oslo und Heidelberg unter Christophe Rousset am Programm sowie ein Barock-Konzert mit Leonardo García Alarcóns Cappella Mediterranea (Festival d’Ambronay, Opéra de Dijon). Am Theater an der Wien war sie bereits für Argippo engagiert, das leider abgesagt werden musste.