The Lighthouse 1280x680 © Franz Schwarzinger

Michael Zlabinger Dirigent

Als jüngster Dirigent von Zimmermanns Die Soldaten konnte Michael Zlabinger am Teatro Real Madrid 2018 Rezeptionsgeschichte schreiben. Nach der Arbeit an Moses und Aron (Opernhaus Zürich), Lady Macbeth von Mzensk und Die Weiden (Wiener Staatsoper), Salome (Teatro Carlo Felice) und Elektra (Opernhaus Athen) setzte sich damit eine intensive Auseinandersetzung mit der Oper des 20. Jhdts. fort. Weitere Schwerpunkte seines Repertoires bilden die Werke der Wiener Klassik und das musikdramatische Schaffen Richard Wagners, nicht zuletzt durch seine Tätigkeit bei den Wagner-Tagen Wels und die Einstudierung des kompletten Ring des Nibelungen am Grand Théâtre de Genève.

Nach der Uraufführung von Marius Felix Langes Oper Das Gespenst von Canterville dirigierte er am Opernhaus Zürich den Ballettabend Notations, die Abenteueroper Robin Hood und das Ballett Woyzeck. Am selben Haus stellte er 2016 als Chordirektor ad interim auch seine Erfahrung in der Arbeit mit Chören unter Beweis. Am Opernhaus Daegu/Südkorea gastierte er mit L’elisir d’amore und Così fan tutte.

Parallel zu seiner Ausbildung an der Hochschule Luzern sowie an der mdw Wien absolvierte Zlabinger bei Manfred Huss ein Privatstudium für historische Aufführungspraxis und Dirigieren nach der Lehre Hans Swarowskys sowie Meisterkurse bei Bernard Haitink und Pierre Boulez.

Konzerte führten den Dirigenten nach Belgien, Holland, Italien, Rumänien, Bulgarien, Spanien, Italien, Tschechien, in die Schweiz und die Slowakei. Dem Orquesta sinfónica Nacional del Ecuador ist er seit 2018 als Gastdirigent verbunden. Als Assistent u.a. von Christoph von Dohnányi, Fabio Luisi oder Ingo Metzmacher war Zlabinger zudem bei den Berliner Philharmonikern, beim DSO Berlin, beim DR SymfoniOrkestret und an der Mailänder Scala tätig.

Aktuelle Engagements umfassen die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Hamburg, die Wiener Festwochen, die Salzburger Festspiele sowie das Holland Festival.