La Wally 1280x680 © Franz Schwarzinger

Izabela Matula Wally

Die polnische Sopranistin Izabela Matula studierte an der Musikakademie in Krakau. Die Sopranistin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie dem Wilhelm Stenhammar Wettbewerb und vertrat ihr Heimatland Polen beim BBC Singer of the World Wettbwerb 2009.

2010 gab Izabela Matula ihr Deutschlanddebüt als Liu in Turandot am Staatstheater Saarbrücken; es folgten Micaela in Carmen an der Oper in Krakau und Desdemona in Otello an der Nationaloper Warschau.

Von 2012-18 war Izabela Matula Ensemblemitglied am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Dorst sang sie u.a. Suor Angelica, Gräfin in Le nozze di Figaro, Lina in Stiffelio sowie Ellen Orford in Peter Grimes, Amelia in Un ballo in maschera und die Titelrolle von Katja Kabanova.

Gastspiele führten Izabella Matula als Mimi in La Bohème an die Oper Bilbao, als Dorotka in Weinbergers Schwanda der Dudelsackpfeifer an das Teatro Massimo in Palermo und in der Titelpartie von Statkowskis Maria an die Opera Baltycka in Gdansk. Zudem debütierte sie als Tosca am Staatsheater Darmstadt sowie als Elsa im Lohengrin in Krefeld. Als Tosca war sie auch erstmals an der Düsseldorfer Rheinoper zu erleben. In der Spielzeit 18/19 gab die Sopranistin als Cio-Cio San in Madama Butterfly am Nationaltheater Mannheim und als Milada in Dalibor an der Oper Frankfurt Rollendebüts. 19/20 erhielt sie Einladungen als Aida am Theater Kiel, als Leonora in Il Trovatore am Nationaltheater Mannheim, Leonora in La forza del destino an der Oper Frankfurt und Tamara in Rubinsteins Der Dämon in Nürnberg. Am Teatr Wielki in Warschau war sie als Tosca und an der Seite von Piotr Beczala, in der Titelrolle von Moniuszkos Halka zu erleben. Weiters singt sie dort die Tochter in der Neuproduktion von Cardillac.

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire reicht von Bach h-moll Messe, über Beethovens Missa solemnis und 9. Sinfonie zu Verdis Requiem und den Sopransolos in den Sinfonien von Mahler und Schostakowitsch. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch den Werken polnischer Komponisten wie Penderecki, Moniuszko und Szymanowski. Zahlreiche Aufnahmen belegen da ihr Schaffen. Am Theater an der Wien ist sie erstmals in La Wally zu erleben.