Giulio Cesare in Egitto 1280x680 © Franz Schwarzinger

Bejun Mehta Giulio Cesare

Bejun Mehta © Marco Borggreve

Bejun Mehta, der „derzeit vielleicht kultivierteste und musikalisch überzeugendste Countertenor“ (Opera News, 2018), begeistert mit stimmlichem Ausdruck, hoher Musikalität und packender Darstellungskraft.  Er ist regelmäßiger Gast an allen führenden Opern- und Konzerthäusern der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Bayerische Staatsoper, die Nederlandse Opera, das Théâtre Royal de La Monnaie, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real Madrid, die Opéra National de Paris, die Metropolitan Opera, die Lyric Opera Chicago oder das Theater an der Wien sowie die Festivals in Salzburg, Glyndebourne oder Aix-en-Provence.

Vor kurzem sang Bejun Mehta die Titelrolle in Giulio Cesare in einer Neuproduktion von Robert Carsen am Teatro alla Scala, die mit ihm in Mailand zum ersten Mal mit einem Countertenor besetzt wurde. Weitere Höhepunkte waren eine Wiederaufnahme von Händels Rodelinda in einer Inszenierung von Claus Guth an der Dutch National Opera in Amsterdam – eine Koproduktion mit dem Teatro Real, an deren Premiere in Madrid er ebenfalls mit großem Erfolg mitwirkte. Außerdem war Bejun Mehta mit Mozart Arien im Wiener Musikverein und den Wiener Philharmonikern, mit der eigens für ihn komponierten Solokantate Dream of the Song von George Benjamin mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam und mit dem Mahler Chamber Orchestra in der Rolle des Angel 1/Boy in Benjamins Written on Skin, ebenfalls eine Bejun Mehta auf den Leib komponierten Rolle, zu hören. Als Sänger und Dirigent tourte er darüber hinaus mit seinem Mozart – The Dramatist Programm und dem Württembergischen Kammerorchester durch Deutschland und Österreich, darunter Konzerte im Wiener Musikverein oder dem Herkulessaal in München. Andere Engagements als Sänger und Dirigent führten ihn zudem zum Hessischen Rundfunk, zu den Bochumer Symphonikern und der Kammerakademie Potsdam. Mit seinem neuen Recital-Programm “Many loves, one voice…” mit Jonathan Ware am Klavier und Werken von Mozart, Beethoven, Haydn, Britten und Mahler gastiert er im Amsterdamer Concertgebouw und der Elbphilharmonie, im Brüsseler Théatre de La Monnaie, der Philharmonie de Luxembourg, in Madrid und Köln. Im April 2020 wurde er als erster Countertenor mit einem Recital auf die Hauptbühne der Mailänder Scala eingeladen.

In den vergangenen Jahren hat Bejun Mehta sich erfolgreich einen Namen als Dirigent erarbeitet und u.a. mit Orchestern wie dem hr Sinfonieorchester, der Philharmonie Dresden, den Bochumer Symphonikern sowie der Kammerakademie Potsdam und dem Württembergisches Kammerorchester Heilbronn musiziert. Neben dem Fokus auf der Erarbeitung von Repertoire aus Barock und Frühklassik mit modernen Klangkörpern gilt ein besonderes Augenmerk der Verbindung zwischen Orchester und Gesang - sei es mit Gast-Solisten oder speziell konzipierten Programmen, in denen Mehta sowohl als Sänger als auch als Dirigent auftritt. Bejun Mehta war zuletzt 2018 in Brittens A Midsummer Night’s dream im Theater an der Wien zu erleben.