Giulio Cesare in Egitto 1280x680 © Franz Schwarzinger

Christophe Dumaux Tolomeo

Christophe Dumaux © nn.

Der französische Countertenor Christophe Dumaux studierte am Pariser Konservatorium. Sein Debüt gab er als Eustazio in Händels Rinaldo beim Festival de Radio France. Seitdem ist er gern gesehener Gast an den führenden Opernhäusern und Festivals der Welt wie der New Yorker Met, der Opéra national de Paris, der Chicago Lyric Opera, der Wiener und Berliner Staatsoper und den Opernhäusern in Zürich, Hamburg, Amsterdam, Madrid, Barcelona und Genf. Sein Repertoire umfasst eine Vielzahl von Heldenrollen aus Händel-Opern, darunter die Titelpartien von Tamerlano, Sosarme und Orlando, aber auch älterer Meisterwerke wie Cavallis La Calisto und Eliogabalo oder Monteverdis L’incoronazione di Poppea. 2014 sang er seine erste Mozart-Partie im Rahmen des Drottningholm Festivals, wo er die Partie des Farnace in Mitridate übernommen hat.

Christophe Dumaux konzertiert auf der ganzen Welt und hat mit renommierten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic und dem Philadelphia Orchestra zusammengearbeitet. Er arbeitet mit weltberühmten Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin und William Christie und gibt Solokonzerte u.a. in der Carnegie Hall, musiziert aber auch mit Ensembles wie den Moscow Soloists oder dem Freiburger Barockorchester.

Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. sein Debüt an der Mailänder Scala mit Giulio Cesare und jenes an der Wiener Staatsoper, die Tournée anlässlich des 40jährigen Bestehens von Les Arts Florissants, seine Rückkehr zum Glyndebourne Festival sowie Konzerte bei den Salzburger Festspielen. Jüngste Auftritte waren die Titelpartie von Händels Tamerlano und Polinesso in Ariodante in Moskau. Geplant ist u.a. Oberon in Brittens A Midsummer Night's Dream in Lille. Im Theater an der Wien war er zuletzt in Händels Orlando zu erleben, wird aber bereits im Dezember mit Händels Giulio Cesare dorthin zurückkehren.