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Timothy Connor Bariton

Timothy Connor © Herwig Prammer

Der Bariton aus Nordirland studierte an der Guildhall School und am Royal College of Music in London. Er war Teilnehmer des Britten Pears Young Artist–Programms und gewann den Kerry-Keane Award. Im Opernstudio am Landestheater Linz erweiterte er sein Repertoire mit Werken wie Brittens Rape of Lucretia, Diendorfers Die Wand, Glanville-Hicks’ The Transposed Heads, R. Strauss’ Elektra, Purcells Dioclesian, Beers Polnische Hochzeit und Cimarosas Il matrimonio segreto.

2017 gestaltete Timothy Connor die für ihn geschriebene Rolle des Pulchino in Patersons BambinO (Koproduktion Manchester International Festival/Scottish Opera), anschließend am Théâtre du Châtelet in Paris und an der Metropolitan Opera New York aufgeführt. Sein Debüt am Barbican Center London erfolgte in Burnsides A Soldier and a Maker. Er sang den Frank in John Copleys Inszenierung von J. Strauss’ Die Fledermaus mit Kiri Te Kanawa und Thomas Allen, Dancairo in Bizets Carmen und Angelotti in Puccinis Tosca. Am Royal College of Music in London trat er als Sid in Brittens Albert Herring, Papageno in Mozarts Die Zauberflöte, Licaone in Händels Giove in Argo, Hel Helson in Brittens Paul Bunyan und als Vater in Humperdincks Hänsel und Gretel auf. Zu seinen jüngsten Opernhighlights zählt die Partie des Kris Kelvin in der österreichischen Erstaufführung von Dai Fujikuras Solaris an der Neuen Oper Wien. Als Liedsänger war er mit Schuberts Winterreise mit Roger Vignoles zu hören, er trat beim London Song Festival auf sowie bei der Schubert Society of Great Britain mit Simon Lepper. 

Er gehört dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien (JET) an und wird in der Kammeroper in Davies' The Lighthouse, als Laurent in Pickers Thérèse Raquin und als Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia sowie in den beiden JET Specials Der Fall Straus und Don Giovanni Last Minute mitwirken.