The Fairy Queen 003 © Monika Rittershaus

Marie-Claude Chappuis Marie-Claude C., Dramaturgin

Marie-Claude Chappuis © Jo Simoes

Die Schweizer Mezzosopranistin ist regelmäßiger Gast vieler bedeutender Bühnen Europas (Stammgast natürlich am Opernhaus Zürich und am Grand Théâtre de Genève) und arbeitet mit namhaften Dirigenten zusammen. Unter René Jacobs sang sie zahlreiche Produktionen und Konzerte wie Monteverdis L‘Orfeo an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin sowie in Aix-en-Provence, L’Incoronazione di Poppea in Berlin und am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Mozarts La clemenza di Tito in Paris und Lissabon, La finta giardiniera im Theater an der Wien und am Teatro Real in Madrid sowie Bachs h-Moll Messe in Zürich und Leipzig. Als weitere Meilensteine gelten Paisiellos Il matrimonio inaspettato unter Riccardo Muti bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Idamante in Mozarts Idomeneo auf Einladung von Nikolaus Harnoncourt bei der styriarte in Graz und Zürich, Cavallis La Calisto am Théâtre des Champs-Elysées in Paris unter Christophe Rousset, R. Strauss’ Ariadne auf Naxos unter Daniel Harding und Schuberts Fierrabras unter Ingo Metzmacher bei den Salzburger Festspielen.

Marie-Claude Chappuis ist passionierte Gestalterin von Liederabenden und rief das „Festival du Lied“ ins Leben. Mit besonderer Hingabe widmet sie sich der „mélodie française“ in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Malcolm Martineau, András Schiff, Michael Gees, Christophe Rousset, Luca Pianca und Alan Curtis. Ihre Diskografie umfasst u.a. J.S. Bachs Matthäus-Passion, Mozarts La clemenza di Tito (Grammy-Nominierung), Telemanns Brockes-Passion (Prix du Midem 2009) und Caplets Le miroir de Jésus. Auf DVD erschienen Mozarts Idomeneo (Styriarte), La finta giardiniera und der Musikfilm Conversations à Rechlin (Regie: François Dupeyron), in welchem sie die Hauptrolle übernahm. Im Theater an der Wien war sie kürzlich in Purcells The Fairy Queen zu erleben.