Il Barbiere di Siviglia

Dramma giocoso per musica in vier Akten (1782)

Musik von Giovanni Paisiello
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere
Montag, 16. Februar 2015
19:00 bis ca. 21:50 Uhr
(Pause ca. 20:15 Uhr)

Musikalische Leitung: René Jacobs
Inszenierung: Moshe Leiser / Patrice Caurier
Mit Mari Eriksmoen, Topi Lehtipuu u.a.
Freiburger Barockorchester

Neuproduktion des Theater an der Wien

Inhalt

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (1732-1799), Hofuhrmacher, Erfinder, Schriftsteller, Diplomat und Abenteurer, bot 1772 Le barbier de Séville den Comédiens Italiens als Opernlibretto an. Als diese es ablehnten, schrieb er es in ein Schauspiel um, das 1775 in der Comédie-Française einen triumphalen Erfolg feierte. Beaumarchais war so voller Ideen für das Schicksal der Figuren um seinen Tausendsassa Figaro, dass eine ganze Trilogie entstand, worin sich die rasante Entwicklung der gesellschaftlichen Verhältnisse des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts genau widerspiegelt. Giovanni Paisiellos Vertonung des ersten Stückes entstand 1782 im Auftrag Katharinas II. in St. Petersburg und war schnell in ganz Europa enorm erfolgreich.

In Sevilla wird Rosina von ihrem Vormund Bartolo in seinem Haus gehütet, denn da die junge Frau schön und reich ist, will Bartolo sie heiraten. Aber Rosina hat noch einen anderen Verehrer: Ein Student, Lindoro, macht ihr seit einiger Zeit heimlich den Hof. Der junge Mann gefällt ihr deutlich besser als ihr Vormund. Lindoro ist der verkleidete, als Verführer bekannte Graf Almaviva. Diesmal ist er jedoch ernsthaft verliebt, er will Rosina, obwohl sie bürgerlich ist, zu seiner Gemahlin machen. Er versichert sich der Hilfe Figaros, der als Arzt, Apotheker und Barbier freien Zutritt zum Hause Bartolos hat. Bartolo hat indessen gehört, dass der berüchtigte Almaviva in der Stadt sei und vermutet richtig, dass dieser es auf sein Mündel abgesehen haben könnte. Er versucht die Heirat zu beschleunigen, aber Figaro und Almaviva ersinnen Gegenintrigen. Schließlich hat Bartolo das Nachsehen: Graf Almaviva lüftet sein Incognito und macht Rosina zu seiner Gräfin.

Besetzung

Dramma giocoso per musica in zwei Akten (1782/87)

Musik von Giovanni Paisiello
Libretto von Giuseppe Petrosellini nach der Komödie "La précaution inutile ou le Barbier de Séville" von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

René Jacobs

Biografie
Inszenierung

Moshe Leiser, Patrice Caurier

Biografie
Bühne

Christian Fenouillat

Biografie
Kostüme

Agostino Cavalca

Biografie
Licht

Christophe Forey

Biografie
Il conte di Almaviva

Topi Lehtipuu

Biografie
Rosina

Mari Eriksmoen

Biografie
Bartolo

Pietro Spagnoli

Biografie
Figaro

Andrè Schuen

Biografie
Don Basilio

Fulvio Bettini

Biografie
Il Giovenetto | Un alcade

Erik Årman

Biografie
Orchester

Freiburger Barockorchester

Biografie

Fotos Galerie

Il barbiere di Siviglia 14/15

Premiere: 16. Februar 2015
Iszenierung: Moshe Leiser / Patrice Caurier
Musikalische Leitung: René JAcobs
Neuproduktion des Theater an der Wien
Fotos: Herwig Prammer