Le nozze di Figaro

Commedia per musica in vier Akten (1786)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Musikalische Leitung: Marc Minkowski
Inszenierung: Felix Breisach

Premiere
Samstag, 11. April 2015
19:00 bis ca. 22:15 Uhr
(Pause ca. 20:35 Uhr)

Mit Anett Fritsch, Stéphane Degout u. a.

Les Musiciens du Louvre Grenoble
Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Neuproduktion des Theater an der Wien

Inhalt

Mozart kannte Paisiellos Barbiere gut, die Oper war sehr erfolgreich in Wien 1783 gezeigt worden, und die beidenKomponisten hatten sich im Jahr darauf auch kennengelernt. Als dann das zweite Stück um diesenumtriebigen Barbier erfolg- und skandalreich in Paris herauskam, war die Idee, dem Erfolg Paisiellos auf der Basis des neuen Beaumarchais-Stücks nachzueifern, naheliegend. Mozart und Da Ponte mussten allerdings diepolitisch brisante Vorlage erheblich entschärfen, um zur Aufführung ihres Opernprojektes an der Wiener Hofoper die Erlaubnis erhalten zu können. Im Libretto hat Da Ponte vor allem die diffizilen Gefühlsbeziehungen zwischen den Figuren herausgearbeitet und Mozarts Kompositionskunst damit eine kongeniale Vorlage geliefert: Seine Musik vertieft die Charaktere in einem Maße, das in der Geschichte der Oper kaum mehr so erreicht wurde und aus der Komödie ein Seelendrama macht.

Ein paar Jahre sind seit den Ereignissen in Sevilla um die Heirat von Rosina mit dem Grafen vergangen, die Liebe zwischen dem gräflichen Paar ist inzwischen etwas abgekühlt. Der Graf sucht nach neuen, seiner Gunst würdigen Objekten, und die Gräfin wird von dem jungen Pagen Cherubino verehrt. Figaro ist indessen in den Diensten des Grafen geblieben und will nun Susanna, die Kammerzofe der Gräfin, heiraten. Im 18. Jahrhundert hatten die Adligen das „ius primae noctis“, das Recht der ersten Nacht: Dem Herrn stand zu, die Braut eines Untertanen noch vor dem Bräutigam zu deflorieren. Graf Almaviva möchte sich um 1780 als aufgeklärt zeigen und schafft dieses Recht auf seinen Besitzungen ab. Aber angesichts der hübschen Susanna reut ihn seine Fortschrittlichkeit. Denn nun kann er nicht mehr auf sein Recht pochen, er muss Verführung und List einsetzen, um Susanna in seine Fänge zu kriegen. Aber Figaro und Susanna behaupten ihre neue erotische Autonomie als Ehepaar, sie parieren List erfolgreich mit Gegenlist und der Graf findet in seinem Diener einen ebenbürtigen Gegner.

Besetzung

Commedia per musica in vier Akten (1786)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte nach der Komödie "La folle journée ou le mariage de Figaro" von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais (1784)

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

Marc Minkowski

Biografie
Inszenierung

Felix Breisach

Biografie
Bühne

Jens Kilian

Biografie
Kostüme

Doris Maria Aigner

Biografie
Licht

Alessandro Carletti

Biografie
Dramaturgie

Konrad Kuhn

Biografie
Conte di Almaviva

Stéphane Degout

Biografie
Contessa di Almaviva

Anett Fritsch

Biografie
Susanna

Emöke Baráth

Biografie
Figaro

Alex Esposito

Biografie
Cherubino

Ingeborg Gillebo

Biografie
Bartolo

Peter Kalman

Biografie
Don Curzio | Basilio

Sunnyboy Dladla

Biografie
Barbarina

Gan-ya Ben-gur Akselrod

Biografie
Marcellina

Helene Schneiderman

Biografie
Antonio

Zoltán Nagy

Biografie
Orchester

Les Musiciens du Louvre

Biografie
Chor

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Biografie

Fotos Galerie

Le nozze di Figaro 14/15

Inszenierung: Felix Breisach
Musikalische Leitung: Marc Minkowski
Premiere: 11. April 2015
Fotos: © Herwig Prammer