Tamerlano

Max Emanuel Cencic Andronico

Max Emanuel Cencic © .

Der vielseitige Künstler setzt sich für die Wiederentdeckung der Musik des 18. Jahrhunderts ein. Seine musikalische Ausbildung begann er als Wiener Sängerknabe. Max Emanuel Cencic singt weltweit an den großen Opern- und Konzerthäusern, bei den führenden Musikfestivals und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie William Christie, René Jacobs, Ottavio Dantone, Diego Fasolis, George Petrou, Emmanuelle Haïm und Riccardo Muti.


Als künstlerischer Leiter von Parnassus Arts Productions bringt er in Vergessenheit geratene Werke des italienischen Barocks heraus. Viele Einspielungen wurden mehrfach prämiert, u.a. mit dem ECHO Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik oder dem Diapason d’or. Als Solo-CDs gab er Venezia, Rokoko (Werke von Hasse), Arie Napoletane, und Porpora – Opera Arias heraus. Seit diesem Jahr ist Cencic künstlerischer Leiter des neugegründeten Bayreuth Baroque Opera Festival, das im September mit Porporas Carlo il Calvo unter seiner Regie und Mitwirkung eröffnet wurde.


Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren seine Debüts bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Berliner Staatsoper und Polinesso in Händels Ariodante an der Wiener Staatsoper. Max Emanuel Cencic ist in den letzten Jahren verstärkt auch als Regisseur in Erscheinung getreten, so mit Arminio und Serse bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe, Hasses Siroe bei den Mai-Festspielen in Wiesbaden oder Rossinis La donna del lago in Lausanne. Zukünftige Projekte als Regisseur sind Tancredi und Mozarts Die Zauberflöte. In der Spielzeit 2020/21 wird  er u.a. im November an der Mailänder Scala und im Mai 2021 an der Pariser Opera de Bastille debütieren. Am Theater an der Wien war er zuletzt in Hasses Irene zu hören und wird im Jänner 2021 mit dessen Cajo Fabricio dorthin zurückkehren.