Franco Fagioli © Julian Laidig

Sofia Fomina Aquilio

Sofia Fomina © Alecsandra Raluca Dragoi

Sofia Fomina studierte am Musikkollegium Orlovsk sowie an der Gnessin Musikakademie Moskau und wurde u.a. beim Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg ausgezeichnet. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Opernhaus von Novosibirsk, wechselte aber bald an die Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken. 2013 wurde sie in das Ensemble der Oper Frankfurt aufgenommen. Hier war sie u.a. in Partien wie Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro, Marzelline in Beethovens Fidelio, Gilda in Verdis Rigoletto und Nanetta in dessen Falstaff, Musetta in Puccinis La bohème oder Zerbinetta in R. Strauss’ Ariadne auf Naxos zu erleben.

Gastspiele führten Sofia Fomina u.a. an das Opernhaus von Zürich, an das Royal Opera House Covent Garden, an die Opéra National von Paris und an die Bayerische Staatsoper, wo sie u.a. als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, Oscar in Verdis Un ballo in maschera bzw. Jemmy in Rossinis Guillaume Tell zu hören war. Sie arbeite in der Oper mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Fabio Luisi, Antonio Pappano, Philippe Jordan, Ivor Bolton oder Zubin Mehta zusammen und auf dem Konzertpodium u.a. mit Vladimir Jurowski, George Petrou, Constantin Trinks, Jakub Hruša und Teodor Currentzis. Ihr Lied-Repertoire beinhaltet Schubert, Mahler, Schumann,  Mendelssohn, Berg, Rachmaninow und Tschikowski. 

Jüngster Höhepunkt war ihr erfolgreiches Debüt als Olympia in Offenbachs Les contes d’ Hoffmann in Covent Garden im vergangenen Monat. Geplant ist u.a. eine Neuproduktion von Meyerbeers selten gespielter Oper Le prophète am Théâtre du Capitole in Toulouse sowie zum Jahreswechsel Auftritte mit dem Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia mit J. Strauss’ Die Fledermaus. Am Theater an der Wien ist Sofia Fomina heute erstmals zu Gast.