Marianne Beate Kielland © Lena Lahti

Gaia Petrone Abra

Gaia Petrone © Lukas Beck

Die italienische Mezzosopranistin absolvierte ihr Gesangsstudium am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und debütierte als Apollonia in Haydns La canterina. Es folgten u.a. Dorina in Latillas La finta cameriera und Lisettta in Haydns Il mondo della luna und Konzerte in Italien und den Niederlanden sowie mit der Wiener Kammersymphonie im Musikverein. Gaia Petrone gewann mehrere internationale Gesangswettbewerbe. 2013 nahm sie an der Académie européenne de musique des Aix-en-Provence Festival teil.

Als Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien war sie in der Kammeroper u.a. als Medoro in Handels Orlando, als Sibari in Semiramide (Vinci/Handel), Sesto in La clemenza di Tito und als Angelina in Rossinis La Cenerentola zu erleben. Mit dieser Partie reüssierte sie auch in Göteborg und an der Palm Beach Opera. Im Jahr 2014 feierte sie dort auch ihr Rollen-Debüt als Rosina in Il barbiere di Siviglia. Es folgte u.a. Cavallis Elena beim Aix-en-Provence Festival in Sable-sur-Sarthe mit einer anschließenden Tournee, die sie nach Nantes, Angers und Rennes führte. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren ihr UK-Debüt mit Händels Messiah unter der musikalischen Leitung von Nathalie Stutzmann und ihre Hausdebüts am Théâtre du Capitole in Toulouse mit Berlioz’ Béatrice et Bénédict bzw. Rossinis Otello am Teatro di San Carlo in Neapel.

Im Februar wird Gaia Petrone in Karlsruhe bei den Händel-Festspielen in Arminio zu hören sein. Auf CD ist sie mit Haydns Il mondo della luna und Mozarts Requiem in der Transkription von Carl Czerny dokumentiert. Am Theater an der Wien war Gaia Petrone zuletzt in Verdis I due Foscani an der Seite von Placido Domingo bzw. 2016 in Rossinis Otello zu erleben.