René Jacobs © Josep Molina

Stéphane Degout Ulisse

Stéphane Dégout © Julien Benhamou

Nach seinem Studium in Lyon gelang dem französischen Bariton 1999 beim Festival d’Aix-en-Provence mit Papageno in Mozarts Die Zauberflöte der internationale Durchbruch. Von da an ging es weiter mit Auftritten an großen Häusern wie der Opéra Bastille in Paris (Puccinis La bohème, Mozarts Così fan tutte, Le nozze di Figaro, R. Strauss’ Ariadne auf Naxos, Glucks Iphigénie en Tauride, Wagners Tannhäuser, Rameaus Hippolyte et Aricie, Debussys Pelléas et Mélisande), Staatsoper Unter den Linden in Berlin (Monteverdis L‘Orfeo), dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Royal Opera House in London (Rossinis La Cenerentola, Gounods Roméo et Juliette), Lyric Opera of Chicago, Metropolitan Opera in New York (MET; Rossinis Le Comte Ory), Teatro all Scala in Mailand sowie der Bayerischen Staatsoper in München.

Stéphane Degout ist ebenso gern gesehener Gast renommierter Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, in Aix-en-Provence oder Glyndebourne und tritt regelmäßig als gefragter Lied- und Konzertsänger in Europa und den USA auf. Vor kurzem debütierte er mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti.

CD-Einspielungen mit ihm liegen vor von Massenets Werther sowie Così fan tutte (in der Produktion von Patrice Chéreau beim Festival d’Aix-en-Provence), Pelléas et Mélisande und Le Comte Ory (MET), Brahms’ Deutsches Requiem (Klavierfassung), Faurés Requiem und La bohème. In seiner CD Mélodies widmet er sich dem französischen Repertoire. Er erhielt mehrere Auszeichnungen wie z.B. den Titel des Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres. 2013 gewann er den Musiktheaterpreis (Beste männliche Hauptrolle) für die Titelrolle in Thomas‘ Hamlet im Theater an der Wien, wo er auch in Contis Don Chisciotte in Sierra Morena, Così fan tutte, L‘Orfeo und Pelléas et Mélisande zu erleben war.