René Jacobs © Josep Molina

Marcos Fink Antinoo / Tempo

Marcos Fink © .

Der Bassbariton Marcos Fink wurde in Buenos Aires als Sohn slowenischer Eltern geboren. Er studierte Gesang bei Ivan Ivanov sowie Victor Srugo und besuchte Meisterkurse von Philippe Huttenlocker, Wolfgang Schöne, Erik Werba und Aldo Baldin. Mittels Stipendium setzte er seine Ausbildung bei Heather Harper und Robert Sutherland in London fort. Sein Operndebüt gab er 1990 im Großen Festspielhaus in Salzburg.

Jüngst sang er Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte beim Festival d’Aix-en-Provence, Vizekönig in Offenbachs La Périchole in Bordeaux, Sokrates in Telemanns Der geduldige Sokrates an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Claudio in Händels Agrippina, Argenio in Imeneo, Polifemo in Aci, Galatea e Polifemo und Mondo in Cavalieris Rappresentazione d’anima e di corpo, Sancio Pansa in Contis Don Chisciotte in Sierra Morena und Jupiter in Rameaus Platée an der Nederlandse Opera in Amsterdam.

Neben geistlichen Werken von J.S. Bach, Händel, Mozart, Haydn, Rossini, Fauré und Puccini sowie Kaiser Leopold I., beinhaltet seine Diskografie Jesus in Martins Golgotha, Leporello in Mozarts Don Giovanni, Don Alfonso in Così fan tutte, Sarastro unter René Jacobs sowie Claudio in Händels Agrippina, nominiert für den Grammy Award 2013. Radio Slovenia-CD-Produktionen mit drei Liederzyklen brachten ihm mehrere Auszeichnungen ein (u.a. Orphée d’Or der Académie du disque lyrique für Schuberts Winterreise). Neben Schumanns Dichterliebe und Liederkreis op. 39 nahm er slowenische Lieder und Premrls Weihnachtsmysterien, Lieder von Carlos Guastavino und Eduard Marxsen sowie slowenische Kunstlieder mit seiner Schwester Bernarda Fink auf. Die CD Canciones argentinas mit den Fink-Geschwistern wurde für den Grammy Award und den BBC Music Award nominiert. Im Theater an der Wien trat er 2015 als Sancio Pansa auf.