Reinound van Mechelen © Senne Van der Ven

Virgile Ancely Zopire

Virgile Ancely studierte in Roubaix und Paris und gewann mehrere Wettbewerbe. Er spezialisierte sich auf die Musik des Barocks und ist bereits mit den führenden Ensembles und Dirigenten auf diesem Gebiet aufgetreten wie etwa Les Arts Florissants unter William Christie, Les Paladins, Le Poème Harmonique, Sagittarius oder Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon.

Er gastierte an den Opernhäusern von Reims, Nizza, Bordeaux, Nancy, Saint Etienne, Versailles und Mexico City sowie bei den Festivals in Montpellier, Beaune und Guanajuato, aber auch bei den La Folle journée in Nantes. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Partien in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Il ritorno d’Ulisse in patria, in Rameaus Les Indes galantes, Castor et Pollux und Dardanus, in Charpentiers La descente d'Orphée aux enfers oder in Blows Venus & Adonis und Mozarts Der Schauspielsdirektor. Er sang die Bass-Partien in der Matthäus-Passion von Schütz und in zahlreichen Kantaten von J.S. Bach und Telemann. Virgile Ancely trat aber auch in Gounods Le medecin malgre lui, R. Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Levinas’ Le petit prince und La Metamorphose bzw. Eötvös Le balcon auf.

Jüngst war er mit Concert Spirituel unter Hervé Niquet auf Tournee, geplant sind u.a. Rossis L’Orfeo in Bordeaux und Versailles unter Raphaël Pichon, Cileas Adriana Lecouvreur in Saint-Etienne und Debussys Pelléas et Mélisande am Théâtre des Champs-Elysées. Am Theater an der Wien ist Virgile Ancely heute erstmals zu Gast.