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Emilie Renard Valletto

Emilie Renard © Raphaella photography

Emilie Renard studierte am Royal Scottish Academy of Music and Drama und am Royal College of Music und ist u.a. Gewinnerin des Cesti-Gesangswettbewerbes der Festwochen der Alten Musik in Innsbruck. Ihr Debüt gab sie an der ENO in London in Martinůs Julietta. Bald wurde William Christie auf die junge Künstlerin aufmerksam und sie tourte mit dessen Ensemble Les Arts Florissants durch Europa, war aber auch beim Messiaen Festival mit Upon Silence von G. Benjamin zu Gast. Mit Rameaus Platée war sie in Wien, Paris und New York erfolgreich, wie in Mozarts Zauberflöte an der Nantes-Angers Opera und in Monteverdis L’incoronazionne di Poppea an der der Opera North. Unter William Christie war sie in Campras Les Fêtes Vénitiennes in Toulouse und New York, in Porporas Il Germanico in Germania bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck unter Alessandro de Marchi zu Gast. Die Titelpartie in Lullys Armide hat sie bei den Musikfestspielen in Potsdam gesungen, jene in Händels Susanna beim Spitalfields Festival.

In Bachs Matthäus-Passion war Emilie Renard beim Londoner Händel Festival zu hören, in Mozart Requiem mit dem Philhamonia Orchestra. Sie ist im Concertgebouw Amsterdam, im Salle Pleyel von Paris, am Lincoln Center New York, im Tschaikowsky-Saal in Moskau, in der Opéra Royal von Versailles und im Auditorio Nacional de Musica von Madrid aufgetreten.

Aktuelle Projekte sind Giuletta in Zingarellis Giuletta e Romeo bei den Schwetzinger Festspielen, Zweite Dame in Mozarts Die Zauberflöte in Dijon, Limoges and Caen, Bach-Kantaten unter Paul McCreesh, Duette von Händel mit La Nuova Musica und nicht zuletzt eine Rückkehr nach Innsbruck mit Stradellas San Giovanni Batista. Es ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem King’s Consort. Am Theater an der Wien war Emilie Renard zuletzt 2015 in Monteverdis L’incoronazione di Poppea zu erleben.