Silvester Kammeroper © Julia Wesely

Samstag, 31. Dezember 2016, 19.30 bis ca. 21:30 Uhr (Pause ca. 20:20 Uhr)

Silvester in der Kammeroper

Inhalt

Falls Sie sich, wertes Publikum, beim letzten Silvesterkonzert der Flying Schnörtzenbrekkers in der Kammeroper schon die Frage gestellt haben „Warum bin ich überhaupt hier?“ wird dringend zu einem weiteren Besuch, sozusagen zur Kontakttherapie, angeraten. Das Trio hat sein Forschungsmonopol auf den stiefväter- und -mütterlich behandelten Komponisten Ivica Strauß weiterhin ausgebaut und präsentiert Ihnen mit musik-wissenschaftlich-theoretischer Akkuratesse neue und neueste Studien – in gleich zwei Konzerten:

Mit forscherischer Akribie und ohne Unterstützung unabhängiger Meinungsinstitute konnten die Schnörtzenbrekkers allerlei Dokumente über Ivica Strauß und dessen geheimnisvolle Familiengeschichte zusammentragen – selbst frühe Inkunabeln scheinen schon auf die Straußens vorauszuweisen. Die Brisanz dieser Dokumente ließ das entstandene Konvolut als Die Akte Ivica in die jüngste Geschichte der Musikhistorie eingehen. Finden Sie am inoffiziellen und von der Akademie der Wissenschaften noch nicht verifizierten Aktionstag 31. Dezember heraus, welche Kabalen dieser Klan auf dem Kerbholz hat.

Da nichts bekanntlich so alt ist wie die Zeitung von gestern, können Sie sich schon am 18. März auf Neues von Ivica Strauß freuen. Ob der meisterliche Tonsetzer nun doch ein echter Diabolus in musica war oder nicht, wird allerdings auch hier nicht final zu klären sein. Schon vor dem digitalen Zeitalter bemühte sich Strauß um das „Recht auf Vergessenwerden“ und wurde so schnell zu einer Ikone des Vergessens – oder einer vergessenen Ikone? Entscheiden Sie!

Besetzung

Kontrabass, Komposition

Georg Breinschmid

Biografie
Violine, Komposition

Sebastian Gürtler

Biografie
Akkordeon, Komposition

Tommaso Huber

Biografie