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Ugo Guagliardo Xerse

Ugo Guagliardo erhielt seine Ausbildung in Palermo, wo er auch seine erste Bühnenerfahrung sammeln konnte. Er spezialisierte sich zunächst auf Gioacchino Rossini und war in diesem Fach an den Opernhäusern von Rom (Semiramide), Brüssel und Dresden (La Cenerentola), Strasbourg und Genf (Il barbiere di Siviglia), Versailles (La scala di seta), Zürich (Le comte Ory an der Seite von Cecilia Bartoli), Bologna (La gazza ladra) und Lima (Guillaume Tell an der Seite von J. D. Florez) sowie beim Rossini-Festival in Pesaro (Il Viaggio a Reims) zu Gast. Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires sind die Mozart-Partien seines Fachs wie Figaro und Conte in Le nozze di Figaro, Publio in La clemenza di Tito, Don Alfonso in Così fan tutte oder Leporello und Masetto in Don Giovanni, mit denen er u.a. in Cagliari, Palermo, Florenz sowie in Tokyo zu hören war. Er ist in der Vergangenheit aber auch in den Opern von Bellini, Donizetti, Verdi und Puccini aufgetreten. Seine Affinität zur Alten Musik konnte Ugo Guagliardo bereits unter den Spezialisten Giovanni Antonini, Jean-Claude Malgoire, Fabio Biondi oder Emmanuelle Haïm unter Beweis stellen.
Aus der jüngerer Vergangenheit sind insbesondere Auftritte beim Maggio Musicale in Florenz (Il barbiere di Siviglia) sowie bei den Salzburger Festspielen (La cenerentola) hervorzuheben sowie Le nozze di Figaro (Figaro) mit Theodor Currentzis in Moskau. Geplant sind u.a. Auftritte in Rom, am Teatro Massimo in Palermo (Bellini: I puritani), an der Israeli Opera in Tel Aviv und in Stavanger, Norwegen mit I Capuleti e i Montecchi.
Auf CD ist Ugo Guagliardo u.a. mit Traettas Stabat Mater, Cavallis Gli amori di Apollo e Dafne, Mercadantes Don Chisciotte, Pacinis Don Giovanni, Bellinis I puritani und La scala di seta, Le comte Ory und Otello von Rossini dokumentiert. Am Theater n der Wien ist er heute erstmals zu Gast.