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Emmanuelle de Negri Amastre

Emmanuelle de Negri © .

Emmanuelle de Negri ist gleichermaßen im Konzertsaal wie in der Oper erfolgreich, zudem unternimmt sie zeitweise Ausflüge in die Operette wie beispielsweise mit dem Cupidon in Offenbachs Orphée aux enfers, den sie in zahlreichen Aufführungen verkörperte. Sie gestaltete Miles in Brittens The Turn of the Screw, war Yniold in Debussy Pelléas et Mélisande mit dem Royal Scottish National Orchestra. Ihr bevorzugtes Repertoire stammt aus der Barockzeit. Emmanuelle de Negri ist bereits mit so herausragenden Ensembles wie Les Arts Florissants unter William Christie (Le Jardin des Voix) oder Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm aufgetreten

Sie gastierte u.a. beim Glyndebourne und Edinburgh Festival, bei den Festivals in Aix-en-Provence und in Beaune, ist an der New Yorker Carnegie Hall und in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles aufgetreten, zudem sang sie an den Opernhäusern von Lille und Dijon sowie an der Opéra-Comique bzw. in der Salle Pleyel und der Philharmonie in Paris.

In der jüngeren Vergangenheit zählten Auftritte unter William Christie in Campras Les fêtes vénitiennes in Paris, Toulouse und New York bzw. in Airs sérieux et à boire im Rahmen einer Tournee durch Europa und die USA sowie Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro im Rahmen einer Frankreich-Tournee der Cooperative Opera zu den Höhepunkten. Aktuell sind u.a. Cimarosas Il matrimono segreto in Lorraine und Monteverdis L’Orfeo in Dijon, aber auch erneut eine Europa-Tournee unter William Christie mit Händels Messiah geplant. Auf CD hat Emmanuelle de Negri u.a. Rameaus Castor et Pollux unter Raphäel Pichon eingespielt. Im Theater an der Wien war sie zuletzt im Oktober 2015 in Cavallis Xerse zu hören.