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Nahuel Di Pierro Bass

Der gebürtige Agentinier Nahuel Di Pierro studierte am Teatro Colón, wo er auch seine erste Bühnenerfahrung u.a. in mehreren Mozart-Partien (Guglielmo, Figaro, Masetto) sammeln konnte, ehe er nach Europa übersiedelte. Seither zählen die Pariser Oper, Covent Garden London, die Deutsche Oper Berlin, das Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie die Opernhäuser in Toulouse, Bordeaux, Dessau sowie Auftritte bei den Salzburger Pfingstfestspielen unter Riccardo Muti (Mozart: Betulia liberata), beim Glyndebourne Festival (Puccini: La bohème) und beim Rossini Festival Bad-Wildbad (Guillaume Tell, Ricciardo e Zoraide) zu wichtigen Stationen seiner Laufbahn. Er war jedoch weiterhin in Südamerikas Metropolen wie etwa in Buenos Aires (Titelrolle in Don Giovanni) oder Santiago de Chile (Die Zauberflöte) zu Gast. Neben den bereits genannten Partien zählen u.a. Selim in Rossinis Il turco in Italia, Basilio in Il barbiere di Siviglia, Lorenzo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Ferrando in Verdis Il trovatore, Léandre in Prokofiews Die Liebe zu den drei Orangen zu seinem aktuellen Repertoire.
Nahuel Di Pierro arbeitet mit Dirigenten wie Kurt Masur, Riccardo Muti, James Conlon, Mark Elder, John Eliott Gardiner, Louis Langrée, Alain Altinoglu, Jean-Christophe Spinosi und Jérémie Rhorer zusammen. Als Liedsänger war er u.a. in Paris und Toulouse präsent.
In der jüngeren Vergangenheit ist Nahuel Di Pierro u.a. in Bordeaux (Lully: Dardanus), Paris (Ravel: L’enfant et les sortilèges), am Londoner Covent Garden (Don Giovanni und La bohème), in Baden-Baden und Genua (I Capuleti e i Montecchi) aufgetreten. Pläne für die Zukunft sind u.a.Rossinis Il viaggio a Reims in Zürich, Mozarts Requiem in Paris und nicht zuletzt sein Debüt beim Festival Aix-en-provence (Così fan tutte). Am Theater an der Wien ist er heute erstmals zu Gast.