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Hélène Le Corre Phénice | Mélisse

Hélène Le Corre studierte am Conservatoire in Paris und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. In Wien hatte sie auch 1996 im Rahmen von „Mozart in Schönbrunn“ als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte ihr Bühnendebüt, eine Partie mit der sie auch u.a. auch in Aix-en-Provence, beim Edinburgh Festival und an den Opernhäusern von Monte-Carlo, Lyon, Lissabon und Venedig reüssierte. Sie gehörte dem Ensemble der Oper Bern und der Opéra National de Lyon an und sang dort u.a. die Titelrolle in Janáčeks Das schlaue Füchslein bzw. in Massenets Cendrillon, Gilda in Verdis Rigoletto, Nanetta in Falstaff, Antonia in Offenbachs Les contes d‘Hoffmann, Adina in Donizettis L‘elisir d‘amore oder Sophie in R. Strauss’ Der Rosenkavalier. Zu ihrem Repertoire zählen aber auch Titania in Brittens A Midsummer Night’s Dream, Euridice in Glucks Orfeo ed Euridice, die Titelpartie in Händels Semele, Ännchen in Webers Der Freischütz und Susanna Mozarts Le nozze di Figaro.
Hélène Le Corre gastierte in Avignon und Bregenz, an der Opéra National du Rhin in Straßburg und im Megaron von Athen, an der Oper in Bordeaux, Monte Carlo und Nizza und am Linbury Theatre in London sowie im Wiener Konzerthaus und im Onassis Cultural Centre in Athen. Sie arbeitet regelmäßig mit den Dirigenten Christophe Rousset, Emmanuel Krivine, George Petrou, Marek Janowski, Frédéric Chaslin, Fabio Luisi und dem MDR Orchester, dem Leipziger Gewandhausorchester und Les Talens Lyriques zusammen und gibt Liederabende u.a. in Paris (Fauré und seine Zeitgenossen) und beim Herbst-Festival in Como, wofür sie einen Abend mit französischen Komponisten zusammengestellt hat.
Geplant sind u.a. Cherubinis Medea und Meyerbeers Les Huguenots in Nizza sowie Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno an der Berliner Staatsoper. Am Theater an der Wien ist Hélène Le Corre erstmals zu hören.