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Cyril Auvity Le Chevalier Danois | Un amant fortuné

Cyril Auvity © Lina Khezzar

Von William Christie entdeckt, begann Cyril Auvity seine internationale Laufbahn als Telemaco in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria beim Festival in Aix-en-Provence. Seither ist er u.a. mit Christophe Rousset, Paul Mc Creesh, Jordi Savall, Paul Agnew, Ottavio Dantone, Emanuel Krivine, Hervé Niquet und Emmanuelle Haïm auf zahlreichen Tourneen aufgetreten. Er gastierte an dem Opernhäusern von Nancy,  Montpellier, Bordeaux, Toulouse und Versailles, dem Théâtre du Châtelet, am Théâtre des Champs Elysées und an der Opéra-Comique in Paris sowie am Teatro Real in Madrid und am Liceu in Barcelona, am Teatro San Carlo in Neapel und am Staatstheater Stuttgart sowie bei den Opernfestspielen in Beaune, Aldeburgh und München.

Zu seinen zahlreichen Partien gehören u.a. die Titelpartien in Lullys Amadis, Charpentiers Actéon, Monteverdis L’Orfeo und Händels Acis and Galatea, Ceix in  Marais Alcione, Jason in Charpentiers Médée, Thespis und Mercure in Rameaus  Platée, aber auch die Mozart-Partien Monostatos und Tamino in Mozarts Die Zauberflöte sowie Don Ottavio in Don Giovanni und verschiedene Rollen in Philippe  Boesmans Pinocchio.

Aktuelle und zukünftige Projekte umfassen Rameaus Les Indes Galantes unter  Leonardo Garcia Alarcón am Genfer Opernhaus, Marais’ Alcione unter Jordi Savall  am Liceu in Barcelona und Charpentiers Médée unter Erin Helyard in Sydney. Die für das Glossa-Label eingespielten Stances du Cid wurden mit dem Diapason d’Or  ausgezeichnet. Vor kurzem ist Charpentiers La descente d’Orphee aux enfers  erschienen. Am Theater an der Wien war Cyril Auvity zuletzt in Rameaus Plateé zu Gast.