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„Leonore 1806“
Musik von Ludwig van Beethoven
Libretto von Joseph Sonnleithner und Stephan von Breuning
Zwischentexte von Christoph Klimke

Sonntag, 17. Jänner 2016, 19:00 Uhr

Inhalt

Nikolaus Harnoncourt gratuliert dem Neuen Opernhaus im Theater an der Wien zu dessen 10-jährigem Bestehen mit einer konzertanten Aufführung von Fidelio, der bedeutendsten Oper, die mit diesem Haus verbunden ist. Von der Direktion des Theater an der Wien in Auftrag gegeben, fanden hier die Uraufführungen der ersten (1805) und der zweiten Fassung (1806) statt. Ein weiterer besonderer Augenblick, den Beethovens einzige Oper mit diesem Haus teilt, war im Oktober 1945 die Eröffnung des Spielbetriebs der zerstörten Wiener Staatsoper im Theater an der Wien – also 140 Jahre, nachdem Fidelio zum ersten Mal hier erklungen war. Leonore gewinnt, als Mann verkleidet, unter dem beziehungsvollen Tarnnamen „Fidelio“ das Vertrauen des Kerkermeisters Rocco, in dessen Gefängnis sie ihren vermissten Gatten Florestan als politischen Häftling vermutet. Als Florestans Widersacher, der Gouverneur Pizarro, befiehlt, Florestan heimlich zu töten, kann Leonore dies in letzter Sekunde verhindern.

Für unsere konzertante Aufführung schuf der deutsche Schriftsteller Christoph Klimke neue Zwischentexte.

Besetzung

Musikalische Leitung

Stefan Gottfried

Biografie
Leonore

Juliane Banse

Biografie
Florestan

Michael Schade

Biografie
Don Pizarro

Andrew Foster-Williams

Biografie
Rocco

Georg Zeppenfeld

Biografie
Marzelline

Anna Prohaska

Biografie
Jaquino

Rainer Trost

Biografie
Don Fernando

Andrè Schuen

Biografie
Sprecher

Herbert Föttinger

Biografie
Orchester

Concentus Musicus Wien

Biografie
Chor

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Biografie