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Sandrine Piau Tusnelda

Die in Issy-les-Moulineaux im Südwesten von Paris geborene Sopranistin Sandrine Piau zählt zu den wichtigsten Interpretinnen der Barockmusik und ist regelmäßig mit namhaften Dirigenten wie William Christie, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, René Jacobs, Marc Minkowski, Emmanuelle Haim, Hervé Niquet, Ivor Bolton und Myung-Wung Chung zu hören. Sandrine Piau ist gern gesehener Gast bei den Salzburger Festspielen, am Royal Opera House Covent Garden, in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam und am Lincoln Center in New York und musizierte mit namhaften Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris oder dem Boston Symphony Orchestra.

Als Mélisande (Debussy: Pélleas et Mélisande) war sie in Nizza und am La Monnaie in Brüssel zu erleben, als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) und Donna Anna (Don Giovanni) in Marseilles bzw. am Théâtre des Champs-Elysées sowie in der Titelpartie von Monteverdis L’incoronazione di Poppea in Köln und als Octavie in Massenets Cleopatre sensuale bei den Salzburger Pfingstfestspielen. In der jüngeren Vergangenheit sang sie u.a. bei dem Festival in Aix-en-Provence (Britten: A Midsummer Night’s Dream) und wirkte in Händels Rinaldo, Ariodante und Alcina in Paris, Amsterdam und Brüssel mit.

Sandrine Piau gibt weltweit Liederabende u.a. mit der Pianistin Susan Manoff. Sie hat einen Exklusivvertrag mit dem Label Naïve. Die Künstlerin ist Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres und wurde 2009 im Rahmen der Victoires de la Musique Classique als „Lyrical Artist of the Year“ ausgezeichnet. Die Zukunft bringt u.a. neben zahlreichen Konzerten Mozrats Così fan tutte (Despina) beim diesjährigen Festival in Aix-en-Provence. Am Theater an der Wien war sie zuletzt 2015 in Rameaus Zaïs zu erleben.