Béatrice et Bénédict

Christiane Karg Héro

Christiane Karg © Gisela Schenker

Die in Bayern geborene Sopranistin Christiane Karg gab noch während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen. Erste Engagements führten sie an das Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper sowie an die Oper Frankfurt, wo sie wichtige Rollen ihres Fachs darunter Susanna, Pamina, Servilia, Musetta, Zdenka und Mélisande gesungen hat. Gastspiele führten sie bald an die Bayerische Staatsoper, die Komische Oper Berlin, die Sächsische Staatsoper Dresden, das Festspielhaus Baden-Baden sowie an das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Lyric Opera in Chicago, die Nationale Opera in Amsterdam aber auch an das Théâtre de Champs-Elysées sowie zum Glyndebourne Festival und zu den Wiener Festwochen.

Als Konzertsängerin musizierte sie u.a. mit dem Concentus Musicus, dem NDR Symphonieorchester, der Tschechischen Philharmonie, mit Les Arts Florissants sowie mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons und den Wiener Symphonikern unter Herbert Blomstedt. Darüber hinaus ist Christiane Karg eine begeisterte Lied-Sängerin und wurde bereits mehrmals u.a. von der Schubertiade Schwarzenberg und der Londoner Wigmore Hall eingeladen. Für ihre erste Lied-CD Verwandlung – Lieder eines Jahres erhielt sie den renommierten Musikpreis Echo Klassik.

Die nähere Zukunft bringt u.a. ihre Debüts an der Wiener Staatsoper in Debussys Pelléas et Mélisande bzw. an der New Yorker Met als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro sowie die Fortsetzung des Mozart-Zyklus unter Yannick Nézet-Séguin in Baden-Baden (Pamina, Die Zauberflöte), aber auch Konzerte mit den Berlinern Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Am Theater an der Wien war Christiane Karg zuletzt 2013 in Berlioz’ Béatrice et Bénédict zu erleben.