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Martin Haselböck Musikalische Leitung

martin Haselböck © Meinrad Hofer

Der Dirigent Martin Haselböck enstammt einer österreichischen Musikerfamilie. Nach Studien in Wien und Paris erwarb er sich früh große Reputation als Organist und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel und Riccardo Muti.  Komponisten wie Friedrich Cerha, Ernst Krenek und andere haben für Martin Haselböck Kompositionen geschrieben.

1985 gründete Haselböck das Originalklang-Orchester Wiener Akademie. Neben einem jährlichen Konzertzyklus im Wiener Musikverein sind er und sein Orchester regelmäßig Gast in Konzertsälen und Opernproduktionen auf der ganzen Welt. Über 60 Aufnahmen wurden bisher unter seiner Leitung veröffentlicht und u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er an einer  Gesamtaufnahme aller Orchesterwerke von Franz Liszt, die bereits zweimal mit dem  Grand Prix de Disque ausgezeichnet wurde. Als gefragter Gastdirigent leitete  Haselböck zahlreiche bedeutende Orchester in ganz Europa, Amerika und Australien, darunter die Wiener Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Malaysian Philharmonic sowie die großen Orchester in Los Angeles, Toronto und Washington. Seit 2004 ist Martin Haselböck Chefdirigent des Musica Angelica Baroque Orchestra in Los Angeles.

In der Saison 2014/15 startete eine durch Martin Haselböck initiierte neue Konzertserie in Wien unter dem Namen RESOUND Beethoven, bei der dessen  Werke auf Instrumenten ihrer Entstehungszeit an den Orten ihrer Uraufführung zum Erklingen gebracht werden. Im Rahmen von RESOUND Beethoven entsteht eine  Gesamtaufnahme der Beethoven-Symphonien. Martin Haselböck erhielt das Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Am Theater an der Wien war er mit seinem Ensemble zuletzt 2016 mit einem Beethoven-Programm zu erleben.