Kinder an der Wien 001 © Herwig Prammer

Florian C. Reithner Arrangements

Geboren 1984, lebt und arbeitet in Wien. Ersten Klavierunterricht erhielt Reithner zunächst von seinem Vater Franz Reithner sowie von Klara Kern.
Auf ein Kirchenmusikstudium bei Domorganist Franz Danksagmüller am Konservatorium St. Pölten folgte 2002 ein Studium der Komposition und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Ivan Eröd, später bei Martin Lichtfuss. Zusätzlich erhielt Reithner wichtige Impulse von prominenten Musikern wie David Babcock, Agnes Grossmann, Peter Marschik, Seiji Ozawa, John Adams und Anderen.
Konzertreisen als Dirigent, Pianist, Organist oder Komponist führten ihn in viele Länder Europas, nach Asien und Nordamerika.
Seit einigen Jahren widmet sich Reithner der Vertonung von Filmen, hauptsächlich für das Orchester Filmharmonie, das ZDF, die Viennale und das Internationale Filmfest Braunschweig sowie die Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung. Für das Filmarchiv Austria ist er auch als Stummfilmpianist, Komponist und Produzent von Filmmusik tätig. Zu den von ihm vertonten Filmen zählen: Der letzte Mann (D 1924), Der Kilometerfresser (A 1923/24), Der Zinker (D 1931), Der Berg des Schicksals (D 1923/24), Die Biene Maja (D 1925) und Angst (D 1928).
Seine Werke werden in Österreich, Ungarn, Italien, Deutschland, England, der Schweiz und den Niederlanden aufgeführt, jüngst auch vermehrt im außereuropäischen Raum.
Reithner ist Initiator und Chefdirigent des Kreuzberg Chamber Orchestra, welches sich speziell dem Schaffen der jüngsten Komponistengeneration widmet.
Als Gewinner der Marianne-Mendt-Jazznachwuchsförderung ist er in Jazzclubs und Konzertsälen zu Gast, vornehmlich mit dem Emily Smejkal Trio oder seinen eigenen Formationen The Viking School Of Metal und Story Of D, jedoch auch als Gast mit der Mary Broadcast Band, Persephone, Plexus Solaire, mit Sainko Namchylak, Samuli Putro, Klaus Waldeck u.a.
Enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Wiener Akademischen Philharmonie, dem FIAM Orchester Helsinki sowie dem Orchester Filmharmonie, dem er als Chefdirigent und „composer in residence“ vorsteht.