Wozzeck 2017/18 005 © Werner Kmetitsch

Robert Carsen und Peter van Praet Licht

Robert Carsen

Der Kanadier ist weltweit einer der gefragtesten Regisseure. Höhepunkte der Vergangenheit waren u.a. Verdis Falstaff (Covent Garden, La Scala, Met), ein Janáček-Zyklus, R. Strauss‘ Rosenkavalier an der Met, Covent Garden und am Teatro Colón, dessen Ariadne auf Naxos in München, Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Händels Rinaldo für Glyndebourne, La traviata zur Wiedereröffnung von La Fenice in Venedig, Wagners Der Ring des Nibelungen für Köln, Venedig, Shanghai und Barcelona sowie zwölf Produktionen für die Pariser Opéra. Er erarbeitete Musicals von Webber für das Londoner Westend, aber auch Bernsteins Candide und Loewes My Fair Lady für das Théâtre du Châtelet, die ENO, La Scala und das Mariinski-Theater. Geplant sind u.a. Glucks Orfeo ed Euridice in Paris und Battistellis Richard III. in Venedig. Zahlreiche Inszenierungen schuf Robert Carsen für das Theater an der Wien, zuletzt Rameaus Platée sowie Händels Agrippina.  

Peter van Praet

Peter Van Praet war Leiter der Beleuchtung der Vlaamse Opera, wo er für Robert Carsen bei dessen Janáček-Zyklus für das Licht verantwortlich zeichnete. Seither ist er Carsens bevorzugter Lichtdesigner und erarbeitete mit ihm weltweit zahlreiche Produktionen: etwa Mozarts Don Giovanni (Mailänder Scala), Verdis Falstaff (Covent Garden London) und zuletzt R. Strauss‘ Rosenkavalier (New Yorker Met) oder Verdis Don Carlo (Straßburg). Er arbeitet aber auch regelmäßig u.a. mit Pierre Audi (z.B. Berlioz‘ Les Troyens), La Fura Dels Baus (Wagners Der Ring des Nibelungen, Enescus Oedipe) und Valentina Carrasco (Ligetis Le Grand Macabre, Der Ring des Nibelungen am Teatro Colón in Buenos Aires sowie Bizets Carmen in Rom) zusammen. Geplant ist u.a. Glucks Orfeo ed Euridice mit Carsen in Paris. Am Theater an der Wien gestaltete er zuletzt 2014 das Licht für Rameaus Platée und Händels Agrippina.