Saul 2017/18 25 © Monika Rittershaus

Jake Arditti David

Jake Arditti © Peter M. Mayr
Jake Arditti studierte am Royal College of Music in London und war Preisträger des
Antonio Cesti-Wettbewerbs in Innsbruck. Er konnte sich schnell als einer der  führenden Countertenöre seiner Generation etablieren. Er gastierte mit der English Touring Opera, war beim Longborough Festival mit den Titelpartien in Händels Rinaldo und Serse, bei den Händel- Festspielen in Göttingen in Agrippina und in  London in der Titelrolle in Riccardo Primo sowie in Essen (Ligeti: Le Grand Macabre) und am Moskauer Bolschoi, wo er als Rinaldo zu hören war, aber auch an der Opera North, am Royal Opera House in London (Richter: SUM) und beim Festival in Aix-en- Provence (Cavalli: Elena).

Aus der jüngeren Vergangenheit hervorzuheben sind Brittens Death in Venice an der Oper Stuttgart, Händels Giulio Cesare am Teatro Colon in Buenos Aires, Agrippina in Antwerpen und am Theater an der Wien sowie Monteverdis L’incoronazione di Poppea in Zürich und Sydney. Konzertant hat er in der Wigmore Hall Cavallis La Calisto gesungen, beim Edinburgh Festival die Uraufführung von Hilda Paredes Canciones Lunáticas für Countertenor und Streichquartett, darüber hinaus ist er mit dem Ensemble Il pomo d’oro beim Festival de Sablé und mit dem Pera Ensemble in Heidelberg und Köln (From Soul to Soul) aufgetreten.
 
Zukünftige Pläne beinhalten Apollo in Legrenzis La divisione del mondo mit  Christophe Rousset und Les Talens Lyriques (Straßburg, Mühlhausen, Colmar, Nancy und Versailles) und Sesto in Händels Giulio Cesare in Halle. In dieser Spielzeit ist auch sein Debüt im Musikverein geplant mit einem Solo Programm, das den jugendlichen Liebhabern Händels gewidmet sein soll. An der Kammeroper war Jake Arditti als Rinaldo, in Traettas Antigona und als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel zu erleben. Im Theater an der Wien war Jake Arditti zuletzt als David in Händels Saul erfolgreich.