A_Midsummer_Night´s_Dream_1280x680_1718 © beyond | Emmanuel Polanco | colagene.com

Bejun Mehta Oberon

Bejun Mehta ist einer der international gefragtesten Countertenöre und regelmäßiger Gast an allen führenden Opern- und Konzerthäusern der Welt. Derzeit ist der gebürtige Amerikaner „Artist in Residence“ der Dresdner Philharmonie. Neben barocken Solokantaten singt er dort Auszüge aus Oratorien und Opern von Händel und Mozart sowie Dream of the Song, eine für ihn geschriebene Solokantate von George Benjamin, die er auch mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding sowie mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons in Boston und an der Carnegie Hall in New York aufführt. Außerdem übernimmt er für zwei Programme selbst die Leitung. Im Opernbereich war er als Hamor in der von Ivor Bolton dirigierten Neuproduktion von Händels Jephtha an der Oper Amsterdam, als Bertarido in Rodelinda am Teatro Real Madrid und als Farnace in Mozarts Mitridate am Royal Opera House in London zu erleben. Interessante Aktivitäten der letzten Zeit waren die Weltpremiere von Hosokawas Stilles Meer an der Hamburger Staatsoper (Rolle des Stephan) sowie eine Neuproduktion von Glucks Orfeo ed Euridice unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden. Neben seinen Engagements als Sänger fängt er inzwischen auch an Dirigate zu übernehmen, wie etwa während seiner Residenz in Dresden, und gibt Meisterkurse für Gesang, zuletzt beim Young Singers Project im Rahmen der Salzburger Festspiele 2015. Bejun Mehta hat eine vielfältige Diskografie: Seine letzte Solo-CD, eine Sammlung klassischer Arien mit dem Titel Che puro ciel wurde im Herbst 2014 veröffentlicht und mit dem Diamant d’Opera Magazine und dem Choc de Classica ausgezeichnet. 2016 wurde im Rahmen der hauseigenen Serie des Royal Concertgebouw Orchestras RCO Live’s Horizon 7 die Live-Aufnahme von George Benjamins Dream of the Song unter dem Dirigat des Komponisten veröffentlicht. Im Theaeter an der Wien war Bejun Mehta zuletzt 2014 in Händels Messiah zu erleben.