Max Emanuel Cencic 1280x680 © Anna Hoffmann

Il Pomo d´Oro Orchester

Der Name des 2012 gegründeten Ensembles bezieht sich auf den gleich lautenden Titel einer Oper von Antonio Cesti, die er 1666 anlässlich der Hochzeit von Kaiser Leopold I. und Margarita Teresa von Spanien in Wien komponierte. Der Fokus des Orchesters liegt auf Oper, wenngleich es auch Instrumentalmusik in verschiedenen Formationen aufführt. Die SpezialistInnen für authentische Interpretation auf historischen Instrumenten kombinieren stilistisches Fachwissen, höchstes technisches Können und künstlerischen Enthusiasmus.
Il pomo d’oro ist mit seinen Opern-, Vokal- und Instrumentalprogrammen in zahlreichen bedeutenden Konzertsälen und Festivals in ganz Europa zu Gast, unter anderem in Versailles (Opéra Royal), Paris (Théâtre des Champs Elysées), London (Wigmore Hall), bei den Händel-Festspielen in Göttingen und Halle sowie in München, Lyon, Barcelona, Krakau, Gstaad, Zürich und St. Petersburg. Im Jahr 2015 begleitet das Ensemble Joyce DiDonato mit ihrem Programm „Drama Queens“ auf ihrer Asientournee und wird mit dem neuen Soloprogramm „Napoli“ mit Max Emanuel Cencic auf Amerika-Tournee gehen.
Mit dem italienischen Geiger und Dirigenten Riccardo Minasi verbindet das Ensemble eine langfristige Zusammenarbeit, aus der bereits zahlreiche Einspielungen hervorgegangen sind: darunter Solorecitals mit Max Emanuel Cencic, Xavier Sabata, Franco Fagioli, Ann Hallenberg sowie Barcarolen des 17. und 18. Jahrhunderts mit Vincenzo Capezzuto und Violinkonzerte von J.S. Bach und Vivaldi. Letztere wurden mit Dmitry Sinkovsky als Solist und Dirigenten mit dem Diapason d’or ausgezeichnet. Violinkonzerte und Cembalokonzerte von Joseph Haydn spielte das Orchester mit Riccardo Minasi und Maxim Emelyanychev als Solisten und Dirigenten ein. Unter den Opernaufnahmen finden sich Händels Tamerlano und Partenope sowie Vincis Catone in Utica von Leonardo Vinci. Im Theater an der Wien wirkte Il pomo d’oro zuletzt 2014 bei Händels Tamerlano mit.