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Ottavio Dantone Musikalische Leitung

Ottavio Dantone schloss sein Orgel- und Cembalostudium am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand ab und begann sehr jung seine Konzertlaufbahn. 1985 wurde er mit einem Preis für Basso continuo beim Internationalen Wettbewerb in Paris, 1986 beim Internationalen Wettbewerb in Brügge ausgezeichnet. Von Beginn an fühlte er sich zu Alter Musik hingezogen und wurde bald in diesem Bereich einer der führenden Interpreten. Seit 1996 ist er musikalischer Leiter der Accademia Bizantina in Ravenna.

Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit Giuseppe Sartis Giulio Sabino, den er entdeckte und wiederaufführte. Seither arbeitet er international regelmäßig als Dirigent mit seinem Ensemble und hat mittlerweile sein Repertoire bis zur Klassik und Romantik erweitert. Die Wiederentdeckung in Vergessenheit geratener Opern steht aber nach wie vor im Mittelpunkt seines Interesses. Seine regelmäßigen Konzertverpflichtungen führten ihn an renommierte Opernhäuser und Festivals. Besonders erwähnenswert sind seine Auftritte an der Mailänder Scala, der Berliner Staatsoper, der Opéra du Rhin in Straßburg, am Teatro Real in Madrid, beim Musikfest Bremen und in Glyndebourne. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren seine Auftritte bei den Salzburger Festspielen (Mozart: Così fan tutte), beim Monteverdi-Festival in Cremona (L‘Orfeo) und an der Opéra National in Paris (Rossini: La Cenerentola). Geplant ist u.a. seine Rückkehr an das Opernhaus Zürich mit Rossinis La scala di seta und Monteverdis L‘incoronazione di Poppea.

Zahlreiche Rundfunk- und TV-Aufnahmen entstanden in Italien und im Ausland und für seine zahlreichen CD-Aufnahmen als Solist und Dirigent hat er zahlreiche Auszeichnungen und beste Bewertungen erhalten. Am Theater an der Wien leitete Ottavio Dantone zuletzt 2012 Vivaldis Tito Manlio.