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Emöke Baráth Cleopatra

Die ungarische Sopranistin Emöke Baráth studierte an der Franz Liszt Akademie in Budapest sowie am Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz und hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen: erster Preis und Publikumspreis beim Gesangswettbewerb für Barockoper in Innsbruck, den Grand Prix der Verbier Festival-Akademie und den Junio Prima Primissima Preis in Ungarn.

Sie ist u.a. in der Staatsoper Budapest, der Opéra Royal de Versailles, am Théâtre des Champs-Elysées, im Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, in den Theatern von Braunschweig und Brandenburg, mehrmals beim Budapest Spring und Verbier Festival sowie bei den Festspielen in Aix-en-Provence aufgetreten. In Budapest war sie u.a. als Nanetta (Verdi: Falstaff), Despina (Mozart: Così fan tutte) und Ilia (Idomeneo) sowie jüngst in der Titelrolle von Purcells The Fairy Queen zu hören, die Titelpartie in Cavallis Elena sang sie in Montpellier und Versailles, Händels Alcina in Monte-Carlo und Versailles, Bachs h-Moll-Messe unter Marc Minkowski, Euridice in Monteverdis L’Orfeo unter Christophe Rousset in Nancy und Paris und Händels Partenope unter Riccardo Minasi in Paris und Amsterdam.

Jüngste Höhepunkte waren u.a. Cavallis Hipermestra unter William Christie in Glyndebourne und Monteverdis Vespro della Beata Vergine unter Jordi Savall bei den Salzburger Festspielen. Geplant sind u.a. unter Diego Fasolis Glucks Orfeo ed Euridice in Versailles und Paris, Messiaens Saint François unter Sylvain Cambreling in Japan sowie Auftritte mit dem Concentus musicus und Le Concert d‘Astrée unter Emmanuelle Haïm. Am Theater an der Wien war Emöke Baráth zuletzt 2015 als Susanna in Le nozze di Figaro und in Cavallis Xerse zu erleben.