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Emöke Baráth Cleopatra

Die ungarische Sopranistin Emöke Baráth studierte an der Franz Liszt Akademie in Budapest sowie am Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz und hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen: dritter Platz beim Antonín Dvořák Gesangswettbewerb, erster Preis und Publikumspreis beim Gesangswettbewerb für Barockoper in Innsbruck, den Grand Prix der Verbier Festival-Akademie und den Junio Prima Primissima Preis in Ungarn.
Emöke Baráth ist u.a. in der Staatsoper Budapest, der Opéra Royal de Versailles, am Théâtre des Champs-Elysées, Tschaikowski Konservatorium in Moskau, in den Theatern in Braunschweig und Brandenburg sowie beim Verbier Festival in der Schweiz aufgetreten. 2013 sang sie die Titelrolle in Cavallis Elena beim Festival d‘Aix-en-Provence, die Rolle der Zerlina (Mozart: Don Giovanni) an der Staatsoper Budapest sowie in Händels Amadigi di Gaula und Arianna in Creta unter Alan Curtis. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. Nanetta (Verdi: Falstaff) und Despina (Così fan tutte) an der Staatsoper Budapest, die Titelpartie in Cavallis Elena in Montpellier und Versailles, Bachs h-Moll Messe unter Marc Minkowski, Euridice in Monteverdis L’Orfeo unter Chrisoph Rousset in Nancy und Paris, Scylla in Leclairs Scylla et Glaicus unter Sebastien d'Hérin in Versailles und Lyon sowie Asteria in Händels Tamerlano beim Festival in Posen. In ihren Liederabenden widmet sich Emöke Baráth vorwiegend der Kammer- und Sakralmusik.
Geplant sind u.a. Händels Alcina in Monte-Carlo und Versailles sowie Händels Partenope in Paris, ein Werk, das in Kürze unter Riccardo Minasi auch auf CD erscheint. Am Theater an der Wien war Emöke Baráth zuletzt 2015 als Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben.